Konzert „Lebensfarben“ am 22.10.2017

Cicely Saunders Leitmotiv „Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben“ ist das Anliegen unseres Hospizkreises Ottobrunn e.V. und das Herzensanliegen der Kirchenband „Variabel, die auf Ihrer Tour Benefizkonzerte in Gauting und in Höhenkirchen spielen.
Am Sonntag, den 22.10.2017, um 16 Uhr lädt der Hospizkreis Ottobrunn ins Pfarrzentrum Mariä Geburt in Höhenkirchen. Dort in der Schulstraße 11 werden wir ein Konzert erwarten dürfen, welches das Gefühl und das Gehör zu Wort kommen und spürbar werden lassen möchte. So ist der Name der Band „Variabel“ aus Litzendorf im Landkreis Bamberg Programm: vielseitig, flexibel, abwechslungsreich und eine deutsche Antwort auf Gospels. Markus Starklauf textet und komponiert in der Rolle des Chorleiters mit seinen sechs Musikern und vier Musikerinnen die meisten der Lieder selbst. Es sind nachdenkliche, anrührende Texte, die bei aller Trauer um einen Verstorbenen Trost spenden sollen.
Als Leiter der Hospiz-Akademie Bamberg und Palliativseelsorger begegnet Markus Starklauf täglich Menschen, die ihren Lebensweg beenden und Bilanz ziehen: Habe ich funktioniert oder konnte ich meine Lebensfarben entdecken und leben?
Freuen wir uns auf ein wunderbares Konzert und den Gedanken Benefiz, denn Spendenkörbchen mögen gut gefüllt werden, damit unser Hospizkreis Ottobrunn e.V. im Engagement weiter unterstützt wird.
Wer an diesem Tag verhindert ist, kann das Konzert auch am 21.10.2017 in der Christuskirche in Gauting besuchen.

Neuer Hospizbegleiterkurs

Zur Zeit sind 100 HospizbegleiterInnen im Einsatz; aufgrund steigender Nachfrage startet ab Juli 2017 ein neuer Seminarzyklus.
Die Ausbildung gliedert sich in ein Grund- und ein darauf aufbauendes Hauptseminar.
Das Grundseminar findet am Wochenende 21.-23. Juli 2017 im Seminarraum (Untergeschoß) der Geschäftsstelle Putzbrunner Str. 11 a, Ottobrunn, statt: Freitag 15-21 Uhr, Samstag 9-16 Uhr und Sonntag 9-13 Uhr. Die Seminargebühren betragen 50,- € für Mitglieder und 70,- € für Nichtmitglieder.
Das auf das Grundseminar aufbauende Hauptseminar beginnt am Donnerstag, 05. Oktober 2017, und erstreckt sich über mehrere Termine, hauptsächlich donnerstags und auch samstags bis zum 07. Dezember 2017, wo es mit einem Zertifikat abgeschlossen wird.
Uhrzeiten: Donnerstag 19-21.45 Uhr, Samstag 9-16 Uhr. Seminargebühr für Mitglieder 100,- €, für Nichtmitglieder 130,- €.
Auskünfte und Anmeldung ab sofort in der Geschäftsstelle. Nähere Informationen und Termine finden sie hier.

Jubiläumsausstellung Neubiberg

Hiermit möchten wir Sie auf unsere erste Veranstaltung in unserem Jubiläumsjahr hinweisen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Hospizbegleiterkurs 2016

Hospizbegleiterkurs 2016 – Die neue Ausbildungsform hat sich top bewährt!

Wir hatten wahnsinniges Glück. Es hat sich wieder einmal bewahrheitet hat, dass es sich manchmal wunderbar fügt und zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort die richtigen Leute zusammen kommen. So unterschiedlich die Charaktere der Teilnehmer und die Beweggründe, am Kurs teilzunehmen, auch waren: Schon während der ersten Einheiten hat sich eine Gruppe geformt, in die man sich fallen lassen und offen und ehrlich sprechen konnte. Es herrschte immer eine Atmosphäre von gegenseitigen Respekt und Wertschätzung. Die Anzahl der Teilnehmer war sehr gut, dadurch war es möglich jeden etwas besser kennen zu lernen. Lizzy und Uschi haben uns mit großer Empathie an die Themen herangeführt und für uns eine lebendige Vielfalt durch interessante, externe Referenten geschaffen.  

Persönliche Eindrücke der Teilnehmer:

  • Beeindruckt hat mich vor allem, dass ich etwas ganz Neues kennengelernt habe und mich mit einem Thema beschäftigte, dass
    von mir im ersten Eindruck als schwer gewertet wurde. Im Laufe des Kurses merkte ich jedoch, mit welcher Leichtigkeit man mit
    dem Thema Tod, Sterben und Hospiz umgehen kann. Und vor allem auch sollte, denn der Tod gehört zum Leben, wie das Leben selbst.
  • Dieser Kurs hat mir zu dem Thema einige Einsichten vermittelt, die mir helfen, anders mit dem Thema umzugehen.
  • Die Fröhlichkeit und auch das Lachen habe ich geschätzt.
  • Die unterschiedlichen Themen-Abende waren eine Bereicherung für meinen Alltag.
  • Durch die Übungen / das gemeinsame Kochen an den Samstagen wurde schnell das gegenseitige Kennenlernen und unser Teamgeist gefördert.
  • Insbesondere der Tag mit Frau Bauer zum Thema Demenz war sehr informativ, vor allem die  authentischen Erzählungen haben sehr dazu beigetragen, die Krankheit besser zu verstehen.
  • Auch die Tage zum Thema Kommunikation mit Katharina Moss helfen mir, die Wahrnehmung und das aktive Hinhören zu schärfen.
  • Der Abend mit Pfarrer Stefan Füger war interessant. Als er gesagt hat, er unterscheidet zwischen Glaube und Kirche, hat mir das gut gefallen. Er hat uns bewusst gemacht, dass wir nicht darüber zu urteilen haben, was ein Mensch richtig oder falsch gemacht hat und wir auch nicht das Recht haben, Menschen zu be- bzw. verurteilen.
  • Bestärkt und beeindruckt war ich von den Abenden mit Barbara Mallmann, die uns intensiv vermittelt hat, sich selbst im Auge zu behalten und uns den wichtigen Satz lehrte: „Ein Nein ist ein Ja zu mir selbst.“ Das Beispiel mit dem großen Fisch in (m)einer Pfanne war dazu sehr hilfreich. 
  • Was ich auch sehr gut finde, sind die Berichte bzw. die Erlebnisse aus der Praxis, da kann man sich einfach besser was drunter vorstellen. 
  • Reflektieren über eigene Verlusterfahrungen.
  • Wieviel Wahrheit ist in der Situation zuträglich.
  • Erkennen der eigenen Lernaufgaben: vom handelnden Problemlöser zum passiven Beobachter, denn der Sterbende führt den Prozess.
  • Sofortige, praktische Anwendbarkeit, z.B. Struktur der Palliativversorgung, Sterbe- und Trauerphasen, alles über Demenzerkrankungen. 

Dieser Artikel wurde aus den Anregungen und Mails der Teilnehmer zusammengestellt und von uns in Form gebracht.

 

Tanja Muggesser                                            Karl-Ludwig Wenrich

Weihnachtsfeier Hospizkreis Ottobrunn

Die Weihnachtsfeier des Hospizkreises Ottobrunn wurde auch in diesem Jahr feierlich gestaltet und über 50 Personen haben einen vorweihnachtlichen Abend zusammen verbracht.
Der Pfarrsaal der Pfarrgemeinde „Rosenkranzkönigin“ in Neubiberg war bis auf den letzten Platz besetzt und die Tische waren weihnachtlich geschmückt. Durch den Abend führte uns souverän, wie gewohnt, der Vereinsvorsitzende Herr Norbert Büker.
Die Musikgruppe der Kolpingfamilie zauberte uns mit weihnachtlichen Klängen eine gemütliche Stimmung und die Zauberkünste von Felix Walter erschufen manchmal ratlose Gesichter, dafür aber viel Heiterkeit.
Großen Anklang fand auch die Verpflegung. Griechische Küche verwöhnte uns mit Leckerbissen, für alle war etwas dabei: Suppe, frischer Salat, Fleisch oder fleischlos und köstliche Nachspeisen.
Es gab Geschenke, Gedichte und Geschichten und wir freuen uns schon auf die nächste Feier.
Herzlichen Dank an alle!

Neue Telefonanlage für den Hospizkreis Ottobrunn e.V.

Die telefonische Erreichbarkeit ist für betroffene Menschen im Bereich der Hospiz- und Palliativarbeit besonders wichtig. Frau Helga Klein, Geschäftsführerin der yenoit.de GmbH überreichte dem Hospizkreis Ottobrunn e.V. eine neue Telefonanlage. Im letzten Jahr unterstützte die yenoit.de GmbH den Verein bereits mit neuen mobilfunkfähigen Marken-Tablets. Die yenoit.de GmbH ist ein IT Systemhaus und bietet neben einem breit gefächerten Angebot an Hard- und Software auch Dienstleistungen auf allen Gebieten der EDV für Industrie, Handel und Öffentlichen Dienst an.
Der Vorstand des Hospizkreis Ottobrunn e.V. vertreten durch Frau Dr. Barbara Senger und Herrn Norbert Büker nahmen zusammen mit Frau Barbara Mallmann die Spende sehr gerne entgegen.
Es ist für uns ein Geschenk zu erleben, dass Firmen wie die yenoit.de GmbH auch langfristig unsere Arbeit auf vielfältige Weise unterstützen.


stehend: Ursula Oschmann, Barbara Mallmann, Dr.  Barbara Senger
sitzend: Helga Klein, Norbert Büker

Ausflug nach Urschalling und an den Chiemsee am 24.09.2016

An diesem sonnigen Samstag im September standen Wohlergehen und gemeinsames Erleben der Hospiz- und/oder TrauerbegleiterInnen von 9 bis 17 Uhr im Mittelpunkt. 22 Frauen und 2 Männer machten sich auf den Weg. Genauer gesagt, setzten sie sich erst einmal in einen Bus.

Wir waren eingeladen nach Urschalling bei Prien, um dort in einer sachkundigen und excellenten Führung sein besonderes Kleinod, die Sankt-Jakobus-Kirche mit ihren farbenfroh bemalten Wänden und Decken, näher kennenzulernen. Die rund 900 Jahre alte Kirche ist in der Region einmalig. Sie vereint mehrere Epochen: In dem romanischen Bauwerk sind heute größtenteils gotische Fresken zu sehen. Bis nach Südtirol und weit über Bayern hinaus soll es einen gotischen Freskenzyklus wie diesen von 1420, in dieser durchgängigen Form überhaupt nicht mehr geben. Der zwiebelförmige Kirchturm wurde erst 1711, im Barock, ergänzt. Helga Schömmer, Gäste- und Kirchenführerin, brachte uns noch viele weitere Besonderheiten, insbesondere der Darstellungen anschaulich nah.

Auf der Terrasse des Schalchenhofs in Gstadt, mit herrlichem Blick über den Chiemsee, genossen wir nach kurzer weiterer Busfahrt gutes Essen und Trinken. Hier begonnene Gespräche und Unterhaltungen, ob kurzweilig, lustig, ernst, interessant oder wie auch immer geprägt, konnten auf einer kleinen Wanderung am Ufer des Sees entlang vertieft oder neu aufgenommen werden. In Seebruck wartete der Bus, der uns in einer angenehmen und schönen Fahrt wieder nach Ottobrunn zurück brachte.

Ich weiß nicht zu sagen, was an diesem Tag mehr strahlte: Die Sonne am Himmel oben oder unsere Stimmung, unsere Gesichter hier unten?

Eine war eine sehr, sehr gute Gelegenheit für uns Aktive, bestehende Verbindungen untereinander zu pflegen und neue aufzunehmen. Wer miteinander Schritte geht und wer miteinander isst und trinkt, kommt besser miteinander ins Gespräch! In diesem Sinn: sehen wir uns beim nächsten Stammtisch am 5.10.?

 

essen    gruppenbild       kirche

 

Hospizkreis Ottobrunn beginnt neues Ausbildungsseminar

Zur Zeit sind 100 HospizbegleiterInnen im Einsatz; aufgrund steigender Nachfrage startet ab September 2016 ein neuer Seminarzyklus. Die Ausbildung gliedert sich in ein Grund- und ein darauf aufbauendes Hauptseminar.
Das Grundseminar findet am Wochenende 16.-18. September im Seminarraum (Untergeschoß) der Geschäftsstelle
Putzbrunner Str. 11 a, Ottobrunn, statt: Freitag 15 – 21 Uhr, Samstag 9 – 16 Uhr und Sonntag 9 – 13 Uhr. Die Seminargebühren betragen 50,- € für Mitglieder und 70,- € für Nichtmitglieder.
Das auf das Grundseminar aufbauende Hauptseminar beginnt am Donnerstag, 29. September 2016, und erstreckt sich über mehrere Termine, hauptsächlich donnerstags und auch samstags bis zum 08. Dezember 2016, wo es mit einem Zertifikat abgeschlossen wird.  Uhrzeiten: Donnerstag 19 – 21.45 Uhr, Samstag 9 – 16 Uhr. Seminargebühr für Mitglieder 100,- € für Nichtmitglieder 130,- €. Die Teilnehmer hospitieren in allen Arbeitsfeldern und werden in dieser Zeit von einer Fachkraft supervidiert.
Nähere Auskünfte und Anmeldung ab sofort in der Geschäftsstelle unter Tel.-Nr.: 089/66 55 76 70.
Nähere Informationen zum Kurs finden Sie hier.

Hospizkreis dankt für Spenden

Das Benefizkonzert in St. Aegydius, zu dem der Hospizkreis am 10. Juli 2016 eingeladen hatte, war ein großer Erfolg. An einem der heißesten Sommertage kamen die etwa hundert Gäste sehr gerne in die kleine, dunkle romanische Kirche. Gregorianik von Ostersonntag, Weihnachten und Pfingsten, gesungen von der Choralschola St. Otto unter der Leitung von Christoph Koscielny, sowie Flötenmusik, gespielt von Eszter Czopf-Dans, und die spirituellen Erläuterungen Josef Bruckmeiers zu Bau und Ausstattung des Kirchleins mit Scheibenkreuz und Fresken aus dem Leben Jesu und des heiligen Aegydius vermochten es, die Besucher in eine andere Welt und Zeit zu versetzen.
Für die Ausführenden gab es großen Applaus und für den Hospizkreis fast 800,- € Spenden.
Herzlicher Dank den Mitwirkenden und den spendablen Konzertbesuchern!

HKO Benefiz Aegyd 003
v.l.: Josef Bruckmeier, Norbert Büker (Hospizkreis) und die Choralschola: Eszter Czopf-Dans, Kristin Otto,
Hildegard Vannahme, Annette Stötzer, Gerhard Lansing und Christoph Koscielny

Benefizkonzert in St. Aegidius

Am Sonntag, 10. Juli 2016 um 17:00 Uhr lädt der Hospizkreis Ottobrunn zu einem Benefizkonzert in die romanische Kirche St. Aegidius in Keferloh ein.
Unter der Leitung von Christoph Koscielny, Dekanatskirchenmusiker, Chorleiter und Organist im Pfarrverband Ottobrunn, singt die Choralschola von St. Otto, Ottobrunn, Gregorianische Choräle begleitet von Lesungen und spiritueller Kirchenführung durch Kirchenpfleger Josef Bruckmeier.
Dauer der Veranstaltung: 1 Stunde
Der Eintritt ist frei! Um Spenden für den Hospizkreis wird gebeten!
Bei gutem Wetter anschließendes Beisammensein im Biergarten.

Begleiterwochenende 2016

In der Einladung zum Begleiterwochenende war zu lesen: „Da nich für! Oder doch?“
Da stutzt die/der Süddeutsche und fühlt ein leichtes Befremdeln. Zwei Pfarrerinnen sollten die Leitung haben. In Oberbayern?
Elf Frauen und vier Männer haben sich auf das 2-tägige Wagnis eingelassen. Ihr Mut wurde belohnt.
Nach der Vorstellungsrunde führten Frau Gries und Frau Stiehl, die sich als Profis in Sachen Moderation herausstellten, mit leichter Hand in das Thema ein:
„Wertschätzung“. Was umfasst dieser Begriff und was versteht die/der Einzelne darunter? Wann erwarte ich, wann brauche ich Wertschätzung, (ab) wann ist sie entbehrlich? Wofür will ich wertgeschätzt werden und wofür nicht? Wozu dient sie mir, wozu demjenigen, der mich wertschätzt. Woran erkennt man ehrliche, woran taktische Wertschätzung? Und vor allem: was sind die (langfristigen) Folgen fehlender Wertschätzung. Diese Fragen und die dazugehörigen Antworten haben sich die Teilnehmerinnen im Lauf des Tages erarbeitet, aus eigenen Erfahrungen berichtet, und damit der/dem Einzelnen die ganze Vielschichtigkeit dieses Begriffs erschlossen.
Stattgefunden hat das Ganze im stillen aber durchaus modernen Hotel „Don Bosco“ (mit guter Küche), in der Waldwinkler Straße, im Dörfchen Aschau am Inn.
(Philipp Schmid)

Dieses Jahr fand unser Einkehrwochenende der HospizbegleiterInnen vom 11. bis 12. Juni in Aschau am Inn, Hotel Don Bosco statt.
Ich empfand die Unterbringung, einschließlich des guten Essens, das freundliche Personal und die Umgebung als sehr angenehm.
Die beiden Leiterinnen stimmten uns auf das Thema Wertschätzung ein.
Wertschätzung bildlich dargestellt als Wetterkarte kam bei mir sehr gut an. Hier gingen wir gedanklich zurück in unsere frühere Biographie und erspürten, ob Wertschätzung als frischen Wind, heiße Luft, Hagel, Regenbogen oder Sonne fühlten.
Weiter übertrugen wir dieses auf unsere Hospizarbeit. Die einzelnen Gruppenarbeiten waren sehr intensiv, wir entdeckten viele Übereinstimmungen.
Schön war unsere bunte Gruppe. Angefangen von den frischen Begleitern bis zu den ganz Erfahrenen!
Ich freue mich aufs nächste Jahr! Dankeschön!
(Monika Pöttinger)

Für das Wochenende in Aschau möchte ich mich ganz herzlich bedanken.
Die Teilnehmer haben sich untereinander viel besser kennengelernt. Der Austausch miteinander war interessant und durch das vorgegebene Thema wurde auch untereinander viel kommuniziert.
Vom Haus her wurden wir auch recht verwöhnt, was die Unterbringung und das Essen betrifft. Das Personal war sehr nett.
Ich war zum ersten Mal bei diesem Wochenende dabei und habe mich sehr wohl gefühlt. Es ist wirklich toll, dass der Hospizkreis dies ermöglicht hat. Vielen herzlichen Dank dafür.
(Doris Ower)

Sehr herzlich danke ich Ihnen für die Möglichkeit, am Einkehrwochenende für Hospizbegleiter teilnehmen zu dürfen. Das Thema „Wertschätzung“ wurde von den Referentinnen mit uns gemeinsam aus verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet. Die Resultate werden den uns Anvertrauten zugute kommen!

Beglwoende 1 2016-06-12

 

Harmonische Mitgliederversammlung mit Ehrungen und Blumen

50 Mitglieder konnte Norbert Büker am 7. April 2016 im Gemeindesaal der Michaelskirche anlässlich der Jahreshauptversammlung des Hospizkreises Ottobrunn begrüßen, unter ihnen die Bürgermeister von Ottobrunn, Neubiberg und Putzbrunn und zwei Ottobrunner Gemeinderäte. Als Stellv. Vorsitzende stellte Dr. Barbara Senger die sechs hauptamtlichen Mitarbeiterinnen aus dem Palliative-Care-Bereich und der Verwaltung vor und dankte für deren Arbeit. Für sie alle wird es in den kommenden Monaten organisatorische Umstellungen geben, wobei auch eine räumliche Vergrößerung/Veränderung in der Geschäftsstelle, Putzbrunner Straße 11 a,  in Betracht gezogen wird. Eine Veränderung in der personellen Besetzung des Vorstands: hier übernimmt bereits ab 1. Mai 2016 Willi Klein die Position des Stellv. Vorsitzenden von Erwin Mühlbauer, der aus beruflichen Gründen nicht weiter zur Verfügung stehen kann. Mit Wein und Pralinen dankte ihm Büker für seinen Einsatz.

Willi Klein berichtete als Vorsitzender des Hospiz- und Palliativausschusses aus der Kernarbeit des Vereins: Über 100 ehrenamtliche HospizbegleiterIinnen betreuten im Jahr 2015 im gesamten Einzugsbereich von Neubiberg bis Aying 272  Patienten. Die Trauerarbeit mit qualifizierten Trauerbegleitern nimmt an Bedeutung zu: 29 Einzelbegleitungen, Trauergruppe, Trauerwanderungen, Trauercafé und Schreibwerkstatt.

Sehr erfolgreich ist das Projekt „Hospiz macht Schule“ mit Unterrichtsmitgestaltung in Grund- und höheren Schulen. In Putzbrunn wurde thematisches Arbeiten mit Konfirmanden gestaltet.

Eine wichtige Aufgabe des Vereins ist die Ausbildung weiterer Hospizbegleiter – so kamen im vergangenen Sommer 19 neue dazu. Für alle Ehrenamtlichen in Hospiz- und Trauerarbeit werden regelmäßig Supervisionen angeboten.

Dem Öffentlichkeitsausschuss obliegt es, die Aktivitäten, Bedürfnisse und Sorgen in der Hospizarbeit zu kommunizieren. Eva-Maria Stiebler berichtete über Teilnahme und Organisation von Veranstaltungen, sowie Darstellung der vielfältigen Aufgaben in Presse, Informationsbroschüren, Infobriefen und im Internet.

Alle Aktivitäten müssen auch finanziert werden. Diese anspruchsvolle Arbeit stellte Schatzmeisterin Andrea Keller mit Aufstellungen der Einnahmen und Ausgaben dar. Das Budget belief sich 2015 auf fast € 320.000,–, wobei die Personalkosten mit 270.000,– den Hauptteil darstellen; hierfür gibt es einen Förderzuschuss der Krankenkassen (§ 39 a) in Höhe von € 213.000,–. Der Rest wird über Spenden und Mitgliedsbeiträge gedeckt. Rechnungsprüferin Ulla Haun berichtete auch im Namen ihrer Kollegin Käthemie Hafener über Einsicht in die fehlerlose Buchhaltung am 16.3.2016 in der Geschäftsstelle. In der Jahresplanung für 2016 rechnet die Schatzmeisterin mit Personalkosten von fast € 310.000,– und Förderungen nach dem geänderten § 39 a von über € 250.000,–. Das Budget für 2016 würde sich nach diesen Berechnungen auf über € 350.000,– erhöhen.

Die Anträge auf Entlastung des Vorstands und Genehmigung des Haushalts 2016 wurde ohne Gegenstimme angenommen.  Ebenso einstimmig wurden auch die Rechnungsprüfer für 2016 gewählt: Ulla Haun und Dr. Stefan Weber.

Dipl. Ing. Helmut Hopmann, langjähriger Hospizkreis-Vorsitzender und Gründungsmitglied, hatte in einjähriger Arbeit eine Chronik des Hospizkreises Ottobrunn für die Jahre 2001 bis 2011 erstellt, deren erstes gedrucktes und gebundenes Exemplar er dem Vorstand übergab. Die Chronik finden sie hier.

HKO Mitgl.Vers 2016 Chronik NEU

Auf dem Bild v.l.: Eva-Maria Stiebler, Helmut Hopmann, Norbert Büker, Bürgermeister Thomas Loderer
Bild: Eva-Maria-Stiebler

Für zehnjährige Mitgliedschaft und Einsatz im Hospizkreis ehrte der Vorstand drei anwesende von insgesamt sieben Damen mit Rosen, Urkunden und Ehrenabzeichen: Ulla Haun, Christa Karcheter und Petra Wagner.

HKO Mitgl.Vers 2016 Ehrungen NEU

Auf dem Bild v.l.: Bürgermeister Thomas Loderer, Ulla Haun, Christa Karcheter, Petra Wagner,
Bürgermeister Günter Heyland und Norbert Büker
Bild: Eva-Maria Stiebler

Nach diesen Ehrungen konnte Norbert Büker die Versammlung offiziell beenden, die bei Häppchen und Getränken nur sehr allmählich ausklang.

Die gesamte Präsentation der Mitgliederversammlung finden sie hier.

Polizei spendet an Hospizkreis Ottobrunn

Kurz vor Ostern konnten Barbara Mallmann und Eva-Maria Stiebler für den Hospizkreis Ottobrunn eine Spende in Höhe von 315 € von der Autobahnpolizei entgegennehmen. Beim persönlichen Besuch in Hohenbrunn berichteten die Mitarbeiter der Polizei von individuellen Erfahrungen mit der Hospizarbeit, die sie so sehr beeindruckt hatte, dass man sich zu einer Unterstützung des Hospizkreises entschloss.
Eine besondere Geschichte ist die Herkunft des gespendeten Geldes: Es stammt von den Running Cops, einer Gruppierung sportlicher PolizeibeamterInnen, die in wechselnder Besetzung an Sportveranstaltungen für einen guten Zweck teilnehmen. Gewinnen nun die Teilnehmerinnen des Abschnitt Mitte und der Autobahnpolizeistation (APS) Hohenbrunn außerdem eine Wertung, so stiften sie dieses Geld zuzüglich individueller Spenden der Sportler einem guten Zweck. Das Spendengeld 2015 stammte vom 1. und 2. Platz der Teamwertung beim Putzbrunner Herbstlauf, der Winterlaufserie Ismaning und den Spenden-Essen der APS Hohenbrunn und des Abschnitts Mitte.
Barbara Mallmann, die seit 2006 Läuferin im 100 km Nationalteam ist, berichtete nun in diesem Zusammenhang sowohl über ihre sportlichen Aktivitäten als auch über Arbeit und Finanzierung des Hospizkreises, wobei Spenden besonders wichtig sind. Daher ein großes Dankeschön an die Autobahnpolizei Hohenbrunn!

Polizei NEU

Auf dem Bild v.l.: Eva-Maria Stiebler, PHKin Monika Baumann (APS Hohenbrunn),
EPHK Richard Kutscherauer (Dienststellenleiter APS Hohenbrunn), Barbara Mallmann,
LPD Rudolf Scharf (Dienststellenleiter Abschnitt Mitte), PHM René Ellhoff (Abschnitt Mitte)
und Peter Wagner (APS Hohenbrunn); nicht auf dem Bild POK Peter Heidenreich (Abschnitt Mitte)
Foto: Eva-Maria Stiebler

Begleitung von Familien „… und dann ohne dich!“

Diese Gedankenmomente hat uns unsere Palliative Care Fachkraft, Frau Elisabeth Berger, als Angebot zur Auseinandersetzung und Weiterbildung bei unseren Begleitungen gegeben. Beim Aktiventreffen am Samstag, den 20. Februar 2016, hat Frau Berger über das echte Verschenken von Zeit und das geduldige Zuhören referiert. In ihrem Vortrag hat Sie zudem Diskussionen zur Vielfalt des heutigen Familienbildes angestoßen. Viel berufliches Erleben hat Sie mit Wissensauffrischung gemischt! Darüber hinaus seien es Haltung, Würde und Selbstbestimmtheit unserer Begleiter, die den ambulanten Hospizdienst so wertvoll machen. Schließlich zeigte Frau Berger zum Thema die Dokumentation „Ein Sommer für Wenke“. So haben wir die dreizehnjährige, mit einem Hirntumor (von ihr Hugo genannt) lebende Wenke in ihrer Familie gesehen. Wir haben gelebte Selbstbestimmtheit, Würde und den Wunsch Wenkes, Zuhause zu sterben gespürt … hier wurde Begleitung gebraucht und geleistet … Der Gedanke „und dann ohne dich“ musste ausgehalten werden, aber bunte Bilder und gute Aktivitäten haben Tod und Leben zugelassen…

Vielen Dank an die Referentin!

Bergit Schumacher

Buchpräsentation Prof. Dr. Claudia Bausewein

Frau Prof. Dr. Claudia Bausewein stellt am 21.03.2016 um 19.30 Uhr im Hanns-Seidel-Haus ihr neues Buch „Sterben ohne Angst“ vor.

Nähere Informationen finden sie hier.

Weihnachtsfeier für die Mitarbeiter am 7. Dezember

Über 50 Gäste konnte der Vorstand im Saal der Neubiberger Pfarrei „Rosenkranzkönigin“ an den weihnachtlich geschmückten Tischen (Dank an Erni Schröder!) begrüßen. Am warmen Buffet gab es eine reichliche Auswahl – auch für Vegetarier – , so dass jeder auf seine Kosten kommen konnte; auch den Getränken wurde zugesprochen. Vorsitzender Büker dankte den Begleiter/innen und Hauptamtlichen für ihren Einsatz. Dr. Barbara Senger las eine weihnachtliche Glosse zur Fremdenfeindlichkeit vor. Und es gab auch Geschenke: Schlüsselanhänger für alle und Blumen für die Hauptamtlichen. Die Musikgruppe der Kolpingfamilie stimmte auf Weihnachten ein, und großen Beifall gab es für vorgetragene Geschichten und Gedichte mit heiterer Note. Die frohe Feier hatte bei allen Anklang gefunden und für die vorweihnachtliche Zeit einen schönen Akzent gesetzt.

Weihnachtsfeier

Foto: Johann Schopp

yenoit.de GmbH überreicht Spende an den Hospizkreis Ottobrunn

Die Entscheidung, die vorweihnachtlichen Präsente für die Geschäftskunden der yenoit.de GmbH in Höhenkirchen-Siegertsbrunn in eine Spende für einen wohltätigen Zweck zu wandeln, wurde 2012 zum ersten Mal umgesetzt. Schnell wurde im Team klar, dass es eine Spende für eine Einrichtung in örtlicher Nähe sein soll. Die Geschäftsführerin Helga Klein schlug den Hospizkreis in Ottobrunn vor, welchen sie durch ihre ehrenamtliche Mitarbeit im Pfarrverband Vier Brunnen schon kennengelernt hatte und der durch einen persönlichen Anlass wieder in Erinnerung kam. Alle Mitarbeiter kennen den Hospizkreis durch Artikel im Höhenkirchener Gemeindeblatt und waren sofort mit dem Vorschlag einverstanden.
Die yenoit.de GmbH ist ein IT Systemhaus und bietet neben einem breit gefächerten Angebot an Hard- und Software auch Dienstleistungen auf allen Gebieten der EDV für Industrie, Handel und Öffentlichen Dienst an. Wie schon in den letzten Jahren entschieden sich die Mitarbeiter der yenoit.de für eine Sachspende. Natürlich lag es nahe eine Spende zu wählen, die dem Fachbereich des Geschäftes yenoit.de entspricht, jedoch nicht ohne vorher mit Frau Mallmann, Leitung des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes, den Bedarf zu klären. Frau Mallmann teilte mit, dass der Hospizkreis aufgrund neuer Software Tablets für den mobilen Einsatz braucht. Und so wurden drei neue, mobilfunkfähige Marken-Tablets inklusive Schutzhülle gespendet. Alle Mitarbeiter der yenoit.de GmbH freuen sich, auf diese Weise die Arbeit des Hospizkreises ein wenig unterstützen zu können.

Tablets1

v.l.: Barbara Mallmann, Andrea Keller, Norbert Büker, Helga Klein (Geschäftsführerin yenoit.de)

Freude über Spende der Lucky Star Quilters

Im November hatte im Unterhachinger Rathaus die
20. Patchworkausstellung stattgefunden. Die 13 Mitglieder der Lucky Stars hatten wieder daran teilgenommen und wie in den vergangenen Jahren beschlossen, den Erlös aus Eintritt, Los- und Kuchenverkauf wieder dem Hospizkreis Ottobrunn zu spenden. Der Hospizkreis freut sich über den Eingang von 1.000,- € und dankte den Spenderinnen.


Quilters

Die Lucky Star Quilters

 

Quilters decke

Der Gemeinschaftsquilt, der verlost wurde

Spende der Samplers

Die Samplers hatten an der 20. Patchworkausstellung im Rathaus Unterhaching teilgenommen und wollten ebenfalls den Erlös aus Eintritt, Kuchen- und Losverkauf dem Hospizkreis spenden. So übergaben Helene M. Limbek und Christian Beck-Wagini persönlich die Spende der Gruppe in Höhe von 1.000,- € in der Hospizkreis-Geschäftsstelle an Dr. Barbara Senger, Andrea Keller und Eva-Maria Stiebler vom Vorstand. Die Samplers berichteten von Ihrer künstlerischen Arbeit und informierten sich ausführlich über Aufgaben, Personal und Finanzierung des Hospizkreises. Die Beschenkten freuten sich über die Unterstützung und dankten den Damen für ihr Engagement und ihren Besuch.

Samplers

v.l.: Andrea Keller, Dr. Barbara Senger, Helene M. Limbek und Christiane Beck-Wagini

IKEA spendet an Hospizkreis Ottobrunn

Es begann mit dem kleinen Dachs, einem Kuscheltier im IKEA-Sortiment; er spielt die Hauptrolle in der Geschichte „Leb wohl, lieber Dachs“, in der der alte Dachs stirbt und von den Tieren des Waldes sehr betrauert wird. Mitarbeiter des Hospizkreises Ottobrunn hatten ein Schulprojekt erarbeitet; sie gingen an ein oder zwei Tagen in die dritten oder vierten Grundschulklassen, erzählten die Geschichte vom Dachs, sprachen mit den Kindern über Tod, Sterben und Trauer und ließen sie dann fragen („Gibt´s im Himmel auch Schokolade?“) und ihre Gedanken malen, aufschreiben oder in einem kleinen Theaterstück aufführen. So wurden die Schüler sehr einfühlsam an die Hospizidee, die Betreuung Schwerstkranker und Sterbender, herangeführt, und jeder durfte den kleinen Dachs dann auch knuddeln.

Das Thema Steben begleitet jeden Menschen in seinem Leben und, um Menschen frühzeitig und sanft damit in Berührung zu bringen, sind u.a. Schulprojekte dieser Art sehr förderlich.
Um auch zukünftig an solche Veranstaltungen festzuhalten, kamen Michael Lenski und Antonio Jorke von IKEA München Brunnthal am 19. Oktober 2015 ind die Hospizkreis-Geschäftsstelle und überbrachten einen Scheck über 1.388,- €. Das Geld stammt aus Spenden der Eltern, deren Kinder sich während des elterlichen Einkaufs im Smaland tummeln. Die Spendeneingänge von zwei Monaten verdoppelte die Geschäftsleitung.

Barbara Mallmann informierte die Gäste über die Aktivitäten des Ottobrunner Hospizkreises und auch über das Interesse für das Schulprojekt in den Pfarreien für Erstkommunionkinder, Firmlinge und Konfirmanden. Michael Lenski von IKEA berichtete, dass IKEA weltweit z.B. einer der größten Spender für UNICEF und „Save the Children“ ist. Lokal unterstützt IKEA München Brunnthal unter anderem die Organisationen Kids to Life, das Salberghaus, die Nachbarschaftshilfe Taufkirchen.

Die Hospizkreis-Mitarbeiter dankten den IKEA-Herren für die Spende, zu der der kleine Dachs verholfen hatte.

Aber das ist noch nicht das Ende der Geschichte; IKEA war von dem Schulprojekt so beeindruckt, dass alle Filialien mobilisiert wurden, nach Dachsen zu suchen. Und die Anstrengungen waren erfolgreich: es kamen Mails von Kollegen, die ihre Hilfsbereitschaft bezeugten, und …. Dachse. Am 9. November 2015 erschien Antonio Jorke in der Hospizkreis-Geschäftsstelle und übergab – sage und schreibe – fünfzig Dachse! Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden für dieses vorzeitige Weihnachtsgeschenk!

Ikea

Foto: v.l. Antonio Jorke, Barbara Mallmann, Dr. Barbara Senger mit dem Dachs
und Michael Lenski

Ottostraßenfest 2015

Beim Ottostraßenfest am 12.09.2015 war der Hospizkreis mit einem Info-Stand vertreten. In einigen interessanten Gesprächen konnten wir unsere Arbeit vorstellen. Wir bedanken uns hier nochmals ganz herzlich bei allen Ehrenamtlichen für Ihren Einsatz vor Ort.

Ottofest

Interview zum Begleiterwochenende 2015

Befragte: Annemarie Zeller und Bergit Schumacher

Liebe Annemarie, liebe Bergit, ihr wart in diesem Jahr zum ersten Mal beim Begleiter-Wochenende des Hospizkreises Ottobrunn dabei, das Anfang Juli in den Räumen von ZIST bei Penzberg stattfand.

Wie ist Euer Gesamteindruck vom Wochenende?
Annemarie: Das Wochenende hat mir sehr gut gefallen. In der Gruppe herrschte eine große Harmonie und gegenseitiges Vertrauen. Das Wochenende hat auch für mich selbst Einiges gebracht.
Bergit: Es ist ein Geschenk, diese Harmonie über ein ganzes Wochenende erleben zu können. In Verbindung mit dem Thema und dessen Bearbeitung in der Gruppe empfand ich die Tage als Einkehr und gleichzeitig Auskehr für meine eigenes Leben.

Das Thema war ja „Schuld“, wie wurde das Thema behandelt?
Bergit: Wir haben das Thema im Forum behandelt und in kleineren Gruppen weiter vertieft. Dabei haben wir erkannt, daß das Thema sehr breit ist und nicht an einem Wochenende durchgearbeitet werden kann. Bei jedem behandelten Aspekt tun sich neue „Päckchen“ auf, die noch weiter behandelt werden sollten. Dies könnte aber auch in einem anderen Rahmen, z.B. in Aktiventreffen erfolgen.
Annemarie: Das Thema wurde aus meiner Sicht sehr gut angerissen. Jeder Einzelne brachte hier auch ganz eigene Facetten des Themas mit ein, die aufgrund der verfügbaren Zeit nicht alle erschöpfend bearbeitet werden konnten. Hier wurden wir von der Seminarleitung sehr gut geführt und falls wir abwichen, immer wieder auf das Thema zurückgeführt.

Was könnt Ihr zur Seminarleitung durch Frau Stemberger sagen?
Annemarie: Frau Stemberger hat das sehr gut gemacht. Sie führte die Gruppe sehr unaufdringlich aber doch zielgerichtet. Sie geht auf jeden Einzelnen ein, hinterfragt Argumente, vertieft sie und bietet andere Perspektiven und auch Problemlösungen an.
Bergit: Sie führt und steuert die Gruppe dank ihrer großen Autorität sehr ruhig und gelassen. Das Thema bot ja ein sehr breites Feld für Diskussionen aller Art. Frau Stemberger hat uns da immer wieder fokussiert und weitergeführt und gab dem schweren Thema Leichtigkeit. Sie forderte bei Bedarf Ruhe ein, gab der Gruppe aber auch die Möglichkeit zu intensiver Stille zum richtigen Zeitpunkt. Nicht zuletzt nimmt sie auch Rücksicht auf die Bedürfnisse Einzelner und stimmt die Gruppe entsprechend ein.

Wie gefiel Euch der Veranstaltungsort?
Bergit: Mir gefiel der Ort sehr gut, die Zimmer sind gut, der große und helle Seminarraum war trotz der herrschenden Hitze erträglich und es gibt ein sehr praktisches Selbstbedienungscafe und einen herrlichen Garten. Die vegetarische Küche des Hauses schmeckte ausgezeichnet.

Ihr wart zum ersten Mal beim Begleiterwochenende dabei, wie war die Integration in die Gruppe? War es schwierig sich hineinzufinden?
Annemarie: Ich kannte die meisten Teilnehmer bereits und hatte keinerlei Schwierigkeiten, mich einzufinden. Es ist immer schön zu erleben, wie man in einer Gruppe von Gleichgesinnten auch sehr persönliche Dinge diskutieren kann, im Vertrauen auf Verständnis und Mitgefühl der Anderen. Dabei kann ich sicher sein, daß auch die Vertraulichkeit gewahrt bleibt.
Bergit: Ich bin noch nicht so lange Begleiterin, kannte daher noch nicht so viele Teilnehmer und mit meinem rheinischen Dialekt un meinem etwas ungewöhlichen Vornamen fühlte ich mich in den ersten Minuten doch sehr als „Neue“. Aber die Gruppe machte es mir sehr leicht mich hineinzufinden, nach kürzester Zeit war ich voll integriert und mit großer Freude dabei. Auch ich finde, es war eine tolle Gruppe und ein sehr schönes Wochenende. Ich bin sehr erfüllt nach Hause gefahren, mit einem kleinen Bedauern, daß es schon wieder vorbei war.

Habt Ihr noch Tipps, was man beim nächsten Mal noch verbessern könnte?
Bergit: Vieles fällt uns dazu nicht ein, es war alles sehr gut. In den Diskussionen wurden ein paarmal auch konkrete Fälle aus Begleitungen eingebracht. Das hat mir sehr gefallen und hat auch geholfen, die Problemstellung zu verstehen. Vielleicht könnte man das noch intensivieren.
Vielen Dank für Eure Informationen und Eure Zeit.

Das Interview führten Susanne Naujoks-Heinrich und Willi Klein

Nachwort: Dank dem jährlichen Wechsel von Themen und Referenten ist auch die wiederholte Teilnahme ein Gewinn. Neu Hinzukommende werden als Bereicherung empfunden.

Begleiter 2015

1.100,- für den Hospizkreis

Am 28. Juli 2015 besuchte eine vierköpfige Delegation der Firma TE Connectivity (vormals Tyco Electronics) den Hospizkreis Ottobrunn. Als Geschenk überbrachten sie 1.100,- €, das Sammelergebnis vom Family Day, den über 300 Mitarbeiter und ihre Angehörigen am 13. Juni 2015 unter Mitwirkung der Feuerwehr Ottobrunn mit der Drehleiter gefeiert hatten. Die weltweit agierende Firma etablierte sich bereits in den 70-er Jahren in Ottobrunn und hat 650 Beschäftigte, von denen 400 in drei Schichten an sieben Tagen pro Woche für den Energiesektor produzieren: Verbindungen für unterirdisch verlegte Stromleitungen mit besonderer Ausrüstung für Korrosionsschutz. (Möglicherweise werden solche Verbindungen auch bei den in Zukunft unterirdisch verlegten Nord-Süd-Stromleitungen von Bedeutung sein).
Verena Cremades, Mitarbeiterin von TE, hatte durch persönliche Erlebnisse mit Krebskranken von der Hospizidee erfahren und daraufhin eine Spende für den Ottobrunner Verein angeregt. Von Barbara Mallmann wurden die Gäste eingehend über die Hospizarbeit vor Ort informiert: 106 BegleiterInnen (im Alter von 19 bis 85 Jahre) werden von vier Fachkräften – 24 Stunden Rufbereitschaft – im gesamten Einzugsgebiet von Neubiberg bis Aying (mit 70.000 Einwohnern) eingesetzt, wo sie Patienten zu Hause, in Heimen oder auch im Krankenhaus betreuen.
Die Gäste zeigten sich von der Tätigkeit des Hospizkreises sichtlich beeindruckt, und dessen MitarbeiterInnen dankten für den Besuch und die überraschende Spende.

 

Tyco

Foto v.l.: Sepehr Semino, Verena Cremades, Johannes Walter von TE Connectivity und
Erwin Mühlbauer, Vorstandsmitglied des Hospizkreises Ottobrunn

Pfarrer Wahlmüller verlässt Ottobrunn

In einem feierlichen Gottesdienst am 26. Juli 2015,  in dem Chor und Orchester eine Ragtime Messe aufführten, verabschiedete der Pfarrverband Ottobrunn in St. Albertus Magnus seinen Pfarradministrator, der sich in einer Münchner Pfarrei mehr der Seelsorge und nicht der Verwaltung widmen wird.
Der Hospizkreis Ottobrunn war seinerzeit auf einer Dekanatsversammlung in St. Albertus Magnus gegründet worden, und der Jubiläumsgottesdienst zum 10-jährigen Bestehen des Vereins hatte auch dort stattgefunden; daher der Kontakt zwischen dieser Kirche und dem Verein.
Von der Kirche ging es in den Pfarrgarten, wo sich viele bei Philipp Wahlmüller für die Zusammenarbeit und sein fast zweijähriges Wirken in Ottobrunn bedankten, unter ihnen auch HKO-Vorstandsmitglied Erwin Mühlbauer.

Wahlmueller Abschied

Foto v.l.: Erwin Mühlbauer, Philipp Wahlmüller

Hospizkreis freut sich über neue BegleiterInnen

Am 16. Juli 2015 haben 19 neue HospizbegleiterInnen ihre Ausbildung erfolgreich beendet. Die 16 Damen und 3 Herren hatten bereits im April 2015 das dreitägige Grundseminar absolviert. Das anschließende Hauptseminar fand von April bis Juli jeweils Donnerstag abends und Samstag ganztägig statt – weitgehend in den Räumen der Geschäftsstelle Putzbrunner Str. 11 a. Die von den Teilnehmern selbst zu tragenden Seminargebühren betragen für Mitglieder insgesamt 150,- € und für Nichtmitglieder 200,- €. In insgesamt 120 Stunden waren sie von drei Mitarbeitern des Hospizkreises und externen Referenten auf ihre Arbeit vorbereitet worden. Themen der Ausbildung sind die Hospizidee, eigene Erfahrungen mit Verlusten, Lebens- und Sterbebegleitung, Kommunikation, Schmerztherapie und Palliativmedizin, Umgang mit Sterbenden und ihren Angehörigen – auch über den Tod hinaus, Wahrheit am Krankenbett, Spiritualität und Rituale in der Hospizarbeit. Diese Schulungsinhalte entsprechen dem Standard des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes. Alle Referenten waren sich darüber einig, dass sie mit einem „tollen Kurs“ gearbeitet hatten. Die „Neuen“ werden ab sofort mit den etwa 100 bisherigen Hospizhelfern gemeinsam in allen Gemeinden des Einzugsbereiches des Hospizkreises Ottobrunn, also von Neubiberg bis Aying, eingesetzt. Ihre Arbeit leisten sie ehrenamtlich; falls nötig, gibt es einen Fahrtkostenersatz.
In einer kleinen Feierstunde überreichten die Vorstandsmitglieder Andrea Keller und Erwin Mühlbauer den „Absolventen“ die Zertifikate, das vom Hospizkreis erarbeitete Handbuch für Hospizbegleiter und ein Buchgeschenk. Mit Sekt und Orangensaft wurde angestoßen. Herr Mühlbauer dankte allen für Ihre Bereitschaft und wünschte den 19 neuen HospizbegleiterInnen für ihre zukünftige Arbeit alles Gute.

Hospizbegleiter 2015

Foto: die 19 neuen HospizbegleiterInnen des Hospizkreises Ottobrunn mit Referenten vor der Geschäftsstelle in Ottobrunn, Putzbrunner Str. 11 a

 

Bürgermedaille für Therese Hörsgen

Anlässlich des Festabends zum 60-jährigen Bestehen der Gemeinde Ottobrunn zeichnete Bürgermeister Thomas Loderer vier verdiente Ottobrunner Persönlichkeiten mit der Ottobrunner Bürgermedaille aus. Unter den so Geehrten ist auch Therese Hörsgen.
Sie ist Gründungsmitglied des Hospizkreises und von Anfang an im Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit tätig; manchen ist sie als Organisatorin des HKO-Standes am Ottobrunner Christkindlmarkt bekannt.
Viele Ottobrunner kennen sie als ehemalige Lehrerin und Rektorin der Schule an der Friedenstraße. Außerdem war sie über 30 Jahre Mitglied und Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von St. Otto. Sie zeichnet sich auch für den Frauenkreis verantwortlich, dessen Oster- und Weihnachtsbasare weit über Ottobrunn hinaus bekannt sind. Sie ist Mitglied der Kirchenverwaltung, singt im Kirchenchor und musiziert bei der St.-Otto Stub´n Musi.
Liebe Frau Hörsgen, herzlichen Glückwunsch!

Foto: Horst Muehl

Frau Hörsgen, Bürgermeister Thomas Loderer
Foto von Horst Mühl

1.700 für Hospizkreis „ersungen“

Am 17.05.2015 waren über 120 Mitglieder, Freunde und Unterstützer des Hospizkreises Ottobrunn in den Großen Saal des Bürgerhauses Putzbrunn gekommen, wo der Große Chor des Leonhardi Ensembles unter Leitung von Michael Merl schottische Lieder sowie Edgar Elgars „From the Bavarian Highlands“ aufführte. Die 80 Sängerinnen und Sänger begleitete Katrin Schoedl am Klavier. Das anspruchsvolle Programm wurde durch drei Klavierkompositionen von Carl Maria von Weber abgerundet, die Schoedl und Merl vierhändig spielten. Das Publikum spendete nicht nur Beifall sondern auch klingende Münze.
Die Zweiten Bürgermeister von Putzbrunn und Neubiberg Eduard Fritz und Volker Buck hatten gleich zur Begrüßung zwei Schecks in dreistelliger Höhe überreicht. Die Gemeinde Putzbrunn hatte Saal und Nebenräume kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Vorsitzende des Hospizkreises Ottobrunn Norbert Büker dankte Besuchern und Mitwirkenden für ihre Unterstützung der Hospizarbeit; für die Künstler gab es Blumen und Wein.

Konzert Putzbrunn

Foto: Vertreter des Hospizkreises danken dem Leonhardi Ensemble

Informationsabend des Hospizkreises Ottobrunn

Über hundert Gäste waren der Einladung ins Hanns-Seidel-Haus gefolgt, wo sie von Dr. Klaus Detlev Jost, Allgemeinmediziner und Arzt in der häuslichen palliativmedizinischen Versorgung in Ottobrunn, Dr. Dominik Rahammer, Facharzt für Innere Medizin auf der Palliativstation am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in München, und Barbara Mallmann, der Leiterin des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes Ottobrunn (HKO), über stationäre Einrichtungen und ambulante Versorgungsstrukturen aus erster Hand informiert wurden.
Viele Fragen stellen sich für die Zeit der letzten Lebensphase: Wer begleitet mich? Welche Vorkehrungen sind zu treffen? Wo möchte ich meine letzten Tage verbringen? Wer behandelt meine Schmerzen? Wer kümmert sich um meine Angehörigen? Wo möchte ich sein, wenn ich nicht mehr zu Hause bleiben kann? Was kostet das alles, und wer übernimmt die Kosten?
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind heute für viele schon fast selbstverständlich, und in diesem Zusammenhang wurde wiederholt auf die wichtige Zusammenarbeit mit dem Hausarzt (Rufbereitschaft in dringenden Fällen) hingewiesen.
Die meisten Menschen wollen möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung leben – und manchmal auch sterben. Daher arbeitet der Hospizkreis schon seit Jahren mit ambulanten Pflegediensten, Ärzten, Apotheken und Senioren- und Pflegeheimen in seinem Einzugsbereich zusammen, wo er auch für das Pflegepersonal Palliativausbildungskurse anbietet und durchführt.
Die steigende Bedeutung der palliativen Medizin, die in der letzten Lebensphase Schmerzen lindert, gegenüber der kurativen Medizin, die heilen soll, sieht man daran, dass es mittlerweile vermehrt an den Krankenhäusern Palliativstationen mit dafür ausgebildetem Personal gibt. Es gibt aber auch stationäre Hospize, die personell wesentlich besser ausgestattet sind als Krankenhäuser.
Häufig gestellte Fragen aus dem Publikum betrafen Inhalte von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht und deren Änderungsmöglichkeiten; beides muss nicht notariell bestätigt werden. Beim Abfassen dieser Dokumente sind Mitarbeiter des Hospizkreises gerne behilflich. Vereinbaren Sie telefonisch einen Termin unter Tel.: 089/ 66 55 76 70.

Podiumsdiskussion

v.l.: Dr. Dominik Rahammer, Barbara Mallmann, Dr. Klaus Detlev Jost

Neue Koordinatorin im Hospizkreis

Zum 01. April 2015 begrüßen wir Frau Elisabeth Berger als neue hauptamtliche Koordinatorin in unserem Verein sehr herzlich.
Frau Berger bringt aus ihrer Tätigkeit im Spezialisierten Ambulanten Palliativteam der LMU München langjährige Erfahrung im Umgang mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer mit.
Frau Berger ist Mutter von drei Kindern und lebt in Miesbach.
Wir wünschen unserer neuen Kollegin einen guten Einstieg.

Berger1

Mitgliederversammlung 26.03.2015

Nahezu 40 Mitglieder konnte Vorsitzender Norbert Büker anlässlich der Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal von St. Albertus Magnus am 26. März 2015 begrüßen. Nach einer Gedenkminute für die Opfer der Flugzeugkatastrophe in Südfrankreich und die verstorbenen Patienten dankte er den Haupt- und Ehrenamtlichen für Ihren Einsatz im vergangenen Jahr.
Dr. Barbara Senger berichtete über personelle Änderungen im Koordinatorenteam und stellte die Fachkräfte für Palliative Care und in der Verwaltung vor.
Für den Bereich Hospiz- und Palliativarbeit führte Vorstandsmitglied Erwin Mühlbauer aus, dass 2014 in über 17.000 Stunden 256 Menschen begleitet wurden.
Ab April 2015 beginnt ein neuer Ausbildungskurs für Hospizbegleiter. Da auch die Begleitung von Trauernden eine bedeutende Aufgabe der Hospizarbeit darstellt, sind 13 Hospizbegleiter auch ausgebildete Trauerbegleiter.
Schatzmeisterin Andrea Keller gab einen Rückblick auf den Haushalt von 2014 mit einem Gesamtetat von fast 300.000,- € (davon 230.000,- €  Personalkosten). Für 2015 wird durch die dringend nötige Personalaufstockung mit einem Anstieg auf 330.000,- € gerechnet, was durch Rücklagenauflösung und Spendenaufkommen ermöglicht wird. Nach dem Bericht der Kassenprüferinnen, vorgetragen durch Gabi Langheinrich, stellte Georg Bauer den Antrag auf Entlastung des Vorstands, die einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen erfolgte. Da Frau Langheinrich aus persönlichen Gründen ihr Amt als Rechnungsprüferin zur Verfügung stellte, erfolgte die Neuwahl der Rechnungsprüferinnen. Es kandidierten Ulla Haun erneut und Käthemie Hafener, die beide einstimmig gewählt wurden.
Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit wies Schriftführerin Eva-Maria Stiebler auf Veranstaltungen (Benefizkonzerte, Christkindlmärkte, Vorträge) und diverse Presseveröffentlichungen im vergangenen Jahr hin.
Eine Überraschung gab es für Helmut Billeriß: als Mitglied und langjähriger Förderer des Hospizkreises erhielt er zum Dank von Norbert Büker eine kleine, ganz exakt gehende Funkuhr, die Horst Senger, der Ehemann der Stellv. Vorsitzenden Dr. Barbara Senger, persönlich angefertigt hatte.
Nach Beendigung der Versammlung hatte Vorsitzender Büker zu Umtrunk und Imbiss bei gemeinsamen Gesprächen eingeladen, womit die Veranstaltung langsam ausklang.

Mitgliederversammlung

v.l.: Erwin Mühlbauer, Eva-Maria Stiebler, Andrea Keller, Helmut Billeriß, Norbert Büker, Dr. Barbara Senger

Mitglieder Gabi

v.r.: Rechnungsprüferin Gabi Langheinrich, Erwin Mühlbauer, Norbert Büker, Andrea Keller, Dr. Barbara Senger

Commerzbank Ottobrunn unterstützt Hospizkreis

Die Bankkunden werden im Schalterraum eine unübersehbare, auffallende „Holzskulptur“ bemerkt haben, die aufnahmebereit für Spenden für den Hospizkreis Ottobrunn ist. Die von der Hospizarbeit überzeugten Mitglieder des Lions-Clubs München-Ottobrunn, denen der Hospizkreis schon etliche Spenden verdankt, hatten die Idee, diese Spendenbox in Ottobrunner Banken aufzustellen. Sie nutzten ihre Kontakte zur Commerzbank, und Filialdirektor Martin Hacker ging gerne auf das Ansinnen ein, zumal er persönlich sehr von der wichtigen Arbeit des Hospizkreises angetan und überzeugt ist. Die Vertreter der Lions sowie Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter des Hospizkreises Ottobrunn übergaben Herrn Hacker die Spendenbox, die nun in seiner Filiale stehen wird. Er und seine Mitarbeiter zählen auf die Freigiebigkeit ihrer Kunden und der Hospizkreis dankt für diese Möglichkeit der Spendenacquise.

lions.c.2013

v.l.:Schatzmeisterin Andrea Keller, 1. Vorsitzender Norbert Büker (beide Hospizkreis), Filialdirektor Martin Hacker, Hospizkreisleiterin Barbara Mallmann, sowie die Herren Klaus Lössl, Dietmar Tafelmeier, Albert Schmöger von den Ottobrunner Lions.

Zu Gast beim Lions-Club Ottobrunn-München

Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens feierten die Lions am 18. Oktober im Wolf-Ferrari-Haus. Getreu ihrem Motto „We serve“ machten sie dem Hospizkreis Ottobrunn, einer außergewöhnlich sozialen Einrichtung, einen brandneuen Nissan-PKW im Wert von 14.000,– €, den Autohändler Gott zum Vorzugspreis abgegeben hatte, zum Geschenk.
Andrea Keller, Eva-Maria Stiebler und Barbara Mallmann nahmen Schlüssel und Papiere in Empfang, dankten den Spendern und überreichten als Geburtstagsgeschenk ein kleines Album mit Fotos der Übergaben von Geschenkschecks, mit denen der Lions-Club seit 2005 die Hospizarbeit unterstützt. Mit dem weißen Auto „M-H 2317“, das an beiden Seitentüren das blau-goldene Lions-Emblem zeigt, werden in Zukunft die Fachkräfte der Einsatzleitung zu den Patienten unterwegs sein.

Lions Auto

v.l.: Dr. Albert Schmöger, Dr. Klaus Wagner, Klaus Lössl, Andrea Keller und Barbara Mallmann

Ehrung für Herrn Dipl. Ing. Helmut Hopmann

Am 14. Oktober wurde Herrn Dipl. Ing. Helmut Hopmann von Landrat Christoph Göbel die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Diese vom Bundespräsidenten verliehene Auszeichnung erhielt Herr Hopmann für sein langjähriges Engagement im Hospizkreis Ottobrunn, den er mitgegründet und aufgebaut hatte.
Herzlichen Glückwunsch!

Ehrung Hopmann

v.l.: Landrat Christoph Göbel, Helmut Hopmann, zweite Bürgermeisterin Monika Modrow-Lange

Bürgerversammlung am 09.10.2014

Auf der Bürgerversammlung Ottobrunn am 09. Oktober 2014 im Wolf-Ferrari-Haus war der Hospizkreis auf dem sog. „Marktplatz“ im Foyer im 1. Stock mit einem Info-Stand vertreten. Interessenten konnten Fragen über Belange von Pflege und Hospizarbeit stellen, die kompetent und ausführlich beantwortet wurden.

Buergerversammlung

v. l.: Dr. Barbara Senger, Barbara Mallmann und Rosemarie Rieger

Schönes und reiches Miteinander

Einkehrwochenende 2014 für Begleitende des Hospizkreises

17 Damen und 3 Herren aus dem Kreis der in der Hospiz- und/oder Trauerbegleitung Mitarbeitenden folgten im Juli der Einladung des Hospizkreises am jährlichen Einkehrwochenende teilzunehmen. Das Motto lautete: „Und plötzlich flimmert´s durch die Wolken“.
Nach dem ersten Kennenlernen des luftig, hellen und in allem ansprechenden Seminarhauses in der Nähe Pfaffings und der Teilnehmenden untereinander entwickelte sich im Lauf des Zusammenseins und der gemeinsamen Arbeit eine wunderbar vertraute, offene und sichere Atmosphäre unter der sanften und klaren Führung Andrea Stembergers. Einigen von uns ist sie als Supervisorin in der Trauerbegleitung schon bekannt gewesen. Andere haben sie hier kennengelernt.
Eine anhaltend angenehm leichte Stimmung entstand sofort und hielt an. Frohe, zufriedene, freundliche Gesichter. Was machen wir hier? In einem neuen Raum, fern des Alltags ein Stück des Wegs miteinander gehen. Zeit miteinander verbringen. Potenziale erkennen, entwickeln. Sich und andere, Bekanntes und Neues, noch mehr aus unterschiedlichen Blickwinkeln wahrnehmen und kennenlernen. Staunen und Freude über die Vielfalt und den Reichtum, der in jedem Einzelnen von uns liegt und den, den wir miteinander schaffen. Wertschätzender Umgang, Toleranz, Verstehen konkret anwenden, leben. In jedem Moment. Immer wieder neu. In der Begleitung. Im Leben.
Nach einem gemeinsam verbrachten wunderschönen Sommerabend waren wir uns einig: schön und wichtig, diese Auszeit zu haben und zu nehmen. Für uns und den Hospizkreis. Um uns und „das Leben“ noch besser kennenzulernen, um die Kraft und Motivation der gegenseitigen Unterstützung zu pflegen und zu stärken. Auch eine Voraussetzung dafür, dass wir den von jedem und jeder von uns freiwillig und ehrenamtlich erbrachten Dienst weiterhin gut tun können und andere ermutigen, es uns in Zukunft gleich zu tun.
Lust bekommen dabei zu sein?

Wochenende 2014

Geburtstagsgeschenk an Hospizkreis gespendet

Einen Scheck über 3.000 € übergab Gerlinde Tafelmeier gemeinsam mit ihrem Mann Dietmar Tafelmeier und Klaus Lössl vom Lions-Club München Ottobrunn am 01. September 2014 im Hotel Pazific an Mitarbeiterinnen des Hospizkreises Ottobrunn. Die Spenderin hatte anlässlich ihres 70. Geburtstags im Sommer statt Geschenken um Spenden für den Hospizkreis gebeten. Nun wurde nochmals mit Sekt auf die Jubilarin angestoßen. Die Lions unterstützen mit ihren Spenden soziale Bereiche im lokalen Umfeld, und besonders die Hospizarbeit wird hochgeschätzt. Angesichts der aktuellen Diskussion um Sterbehilfe erfahren Hospizarbeit, Trauerbegleitung und gerade palliative Beratung/Versorgung zunehmende Bedeutung und bedürfen entsprechender Unterstützung.

Tafelmaier1

Auf dem Bild v.l.:
Vorne: Eva-Maria Stiebler, Gerlinde Tafelmeier, Dr. Barbara Senger, Barbara Mallmann
Dahinter: Dietmar Tafelmeier und Klaus Lössl (beide Lions)

10 Jahre AWO Seniorenzentrum Aying

Für den Hospizkreis Ottobrunn gratulierten Eva-Maria Stiebler und Andrea Keller und überreichten Einrichtungsleiter Oliver Wahl mit Dank für die gute Zusammenarbeit das Handbuch für Hospizbegleiter.

Aying

Eva-Maria Stiebler, Oliver Wahl, Andrea Keller

Besuch von Dr. Erich Rösch

Geschäftsführer des BHPV, war auf Einladung zur Vorstandssitzung
am 09.07.2014 nach Ottobrunn gekommen. Er nahm zu einigen aktuellen Problemen Stellung und sicherte zu, diverse offene Fragen klären zu lassen. Der Vorstand dankte und überreichte Dr. Rösch das Handbuch für Hospizbegleiter.

Roesch1

stehend v.l.: Barbara Mallmann, Norbert Büker, Andrea Keller, Erwin Mühlbauer
sitzend: Dr. Erich Rösch

Benefizkonzert zugunsten des Hospizkreises Ottobrunn

Am 05. April 2014 wurde in der Pfarrkirche Rosenkranzkönigin in Neubiberg das „Stabat Mater“ von Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) aufgeführt. Die Ausführenden waren Dr. Rita Straub (Sopran), Olivia Rehm (Alt) und Angelika Sutor, die Domorganistin von Freising. Die 45-minütige Passionsmusik über die schmerzensreiche Mutter Maria komponierte Pergolesi im Kloster der Franziskaner in Pozzuoli bei Neapel – es sollte sein letztes Werk sein -, da er dort erst 26-jährig starb. Die etwa 80 Zuhörer – unter ihnen der gesamte Vorstand des Hospizkreises – verwandelten die Töne sozusagen in klingende Münze: Vorstandsmitglied Dr. Barbara Senger konnte in der Spendenbox fast 600,– € sammeln. Norbert Büker und Erwin Mühlbauer dankten den ausführenden Künstlerinnen mit Blumen.

Stabat

55v. l. Dr. Rita Straub, Angelika Sutor, Olivia Rehm
stehend: Norbert Büker, Erwin Mühlbauer

Wanderung für Trauernde

Neben unseren Angeboten für Trauernde, wie das Trauercafé, die geschlossene Trauergruppe und Einzelgespräche, bieten  wir seit 2012 auch Wanderungen für Trauernde an. Alle sechs bis acht Wochen arbeiten wir eine kleine Wanderung aus, die  eher einem Spaziergang gleicht! Im Anschluss machen wir immer einen Einkehrschwung in eine Wirtschaft. Die Gruppe mit  ca. 15 bis 20 Teilnehmern wird von qualifizierten Trauerbegleitern  unterstützt. Neben Gesprächen über die Trauer wird auch viel gelacht, jeder, wie er mag. Dabei erfahren die Trauernden in der wohltuenden Natur, dass sie nicht alleine sind in ihrem Leid. Treffpunkt: 11:00 Uhr am S-Bahnhof Ottobrunn an der Bushalte- stelle, der Termin wird auf unserer Homepage bekannt gegeben, eine Anmeldung ist drei Tage vorher in der Geschäftsstelle erforderlich.

Trauerwanderung1

 

Fortbildung Ludwig-Feuerbach-Haus

Wir alle – 26 Mitarbeiter des Ludwig-Feuerbach-Hauses – denken immer wieder gerne zurück an diese sehr besondere, 40 stündige Basisausbildung in „Palliative Care“.
Einfühlsam moderiert durch Frau Mallmann, gewannen wir anwendbares Wissen sowie neue Einsichten im Umgang mit Verlust, Trauer, Stress, Belastungssituationen, Wahrnehmung und Kommunikation hinzu.
Zusätzlich wurde die nötige Haltung vermittelt, um auf palliativ-spezifische Grenzsituationen authentisch und individuell reagieren zu können.
Niemanden ließ diese Weiterbildung unberührt – ausgelöst durch eindrucksvolle Inhalte konnten sich alle Teilnehmer unter  entspannten Rahmenbedingungen öffnen und einbringen.
Viele Anregungen ließen sich bereits umsetzen, und wir freuen uns sehr, im Hospizkreis Ottobrunn einen dauerhaften Ansprechpartner zu wissen.

FB-Gruppenfoto

Unsere Trauerbegleiter

Der Hospizkreis Ottobrunn freut sich über die kompetente Unterstützung in unserer Trauerarbeit. Für das Hinhören, was  Trauernde sagen, haben wir viele Ohren als Verstärkung bekommen.
Vielen Dank!

Trauer.l

22sitzend v. l.: Sibylle Schrott, Claudia Meinzold, Rosemarie Rieger, Marga Voss,
stehend v. l.: Barbara Mallmann, Petra Olszewski, Kerstin Konopka, Monika Pöttinger,
Susanne Naujoks-Heinrich, Vera Czech, Andrea Keller
nicht auf dem Bild: Christine Billmann, Wilhelm Klein, Christine Vietze

Interview mit unserer Leiterin Barbara Mallmann

Barbara Mallmann, die Leiterin unseres Hospiz- und Palliativdienstes, berichtet in ihrem Interview im neuesten Gemeindebrief unseres Kooperationspartners Michaelsgemeinde Ottobrunn ausführlich über die Aufgaben der Hospizarbeit und der Trauerbegleitung.
Das gesamte Interview lesen Sie hier.

An unsere Mitglieder

Für unsere verschiedenen Aktivitäten wie Ottostraßenfest, Weihnachtsmarkt u.v.m. werden immer wieder Helfer benötigt. Wenn Sie Interesse haben und bereit sind, sich innerhalb des Vereins zu engagieren, freuen wir uns, wenn Sie sich bei unseren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen, im Büro oder beim Vorstand melden.