Neuer Hospizbegleiterkurs

Zur Zeit sind 100 HospizbegleiterInnen im Einsatz; aufgrund steigender Nachfrage startet ab Juli 2017 ein neuer Seminarzyklus.
Die Ausbildung gliedert sich in ein Grund- und ein darauf aufbauendes Hauptseminar.
Das Grundseminar findet am Wochenende 21.-23. Juli 2017 im Seminarraum (Untergeschoß) der Geschäftsstelle Putzbrunner Str. 11 a, Ottobrunn, statt: Freitag 15-21 Uhr, Samstag 9-16 Uhr und Sonntag 9-13 Uhr. Die Seminargebühren betragen 50,- € für Mitglieder und 70,- € für Nichtmitglieder.
Das auf das Grundseminar aufbauende Hauptseminar beginnt am Donnerstag, 05. Oktober 2017, und erstreckt sich über mehrere Termine, hauptsächlich donnerstags und auch samstags bis zum 07. Dezember 2017, wo es mit einem Zertifikat abgeschlossen wird.
Uhrzeiten: Donnerstag 19-21.45 Uhr, Samstag 9-16 Uhr. Seminargebühr für Mitglieder 100,- €, für Nichtmitglieder 130,- €.
Auskünfte und Anmeldung ab sofort in der Geschäftsstelle. Nähere Informationen und Termine finden sie hier.

Jahreshauptversammlung des Hospizkreises Ottobrunn mit Neuwahlen

Über 60 (von insgesamt mehr als 400) Mitglieder begrüßte Norbert Büker als  1. Vorsitzender am 23. März 2017 im Pfarrsaal von St. Albertus Magnus, unter den Gästen die Bürgermeister Thomas Loderer von Ottobrunn, Günter Heyland aus Neubiberg, und die 3. Bürgermeister Christian Schleich von Brunnthal und Alexander Bräuer von Putzbrunn sowie die Ottobrunner Gemeinderäte Erika Aulenbach und Dr. Axel Keller. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Patienten sprach Pfarrer Markus Moderegger als  Hausherr sein Grußwort mit eingehender Würdigung der Hospizarbeit.

Als Stellv. Vorsitzende berichtete Dr. Barbara Senger eingehend über die derzeitige etwas schwierige Personalsituation bei den Fachkräften und stellte Frau Antje Bruch vor, die ab 1. Mai das Koordinatorenteam ergänzen wird.

Das Hauptaugenmerk des Vereins liegt auf der Hospiz- und Palliativarbeit, über die Vorstandsmitglied Willi Klein berichtete. Über 250 Begleitungen konnten 2016 abgeschlossen werden (kumuliert wurden in den 15 Jahren des Bestehens des Hospizkreises über 2000 Patienten begleitet). Mehr als 100 ehrenamtliche Begleiter/innen sind unter Anleitung der Koordinatoren für schwerstkranke und alte Patienten und deren Angehörige ständig im Einsatz. An Bedeutung gewinnt auch der Einsatz von Begleitern, die sich durch eine zusätzliche Ausbildung in Trauerarbeit qualifizieren. Seit drei Jahren gibt es das Schulprojekt, wo Kinder der 3. und 4. Grundschulklassen von Hospizbegleitern in Zusammenarbeit mit den Lehrern an das Thema Sterben, Tod und Trauer herangeführt werden.  Um die Ehrenamtlichen in ihrem Aufgabenbereich nicht allein zu lassen, werden ihnen regelmäßig Supervisionen, Vorträge  und Weiterbildungen angeboten.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit geht es um Information über die Aktivitäten des Hospizkreises, Hinweise auf Vorträge, Dank für Spenden und Unterstützungen, Teilnahme an Veranstaltungen, wie Bürgerversammlungen, Christkindlmärkte usw. Zur Zeit laufen die Vorbereitungen für Veranstaltungen anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Vereins, das am 19. Mai 2017 mit einem Festabend im Ottobrunner Wolf-Ferrari-Haus gebührend gefeiert wird.

Um all diese Aufgaben nachkommen zu können, werden die Finanzen sehr sorgfältig verwaltet. Schatzmeisterin Andrea Keller wies für das Jahr 2017 auf ein Gesamtbudget von € 400.000,– hin. Die Einnahmen setzen sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Zuschüsse der sieben Gemeinden im Einzugsgebiet, das von Neubiberg bis Aying reicht, und der  wichtigsten Förderung durch die Krankenkassen zusammen. Bestritten werden müssen Gehälter für das hauptamtliche Personal, Miete, Versicherungen, Verwaltung, Miete u.a.

Nachdem Gründungsmitglied Dipl.Kfm. Georg Bauer den Antrag auf Entlastung des Vorstands gestellt hatte, erfolgte diese per Handzeichen einstimmig, ohne Enthaltung.

Zur turnusmäßigen Neuwahl des Vorstands führte Wahlleiter Dr. Stefan Weber aus: Zu wählen ist ein fünfköpfiger Vorstand und zwar jedes Mitglied einzeln, nicht ein bloc. Die Versammlung entschied für Stimmabgabe per Handzeichen; jeder wahlberechtigte Teilnehmer konnte bis zu drei Mitglieder per Vollmacht vertreten; anwesend waren 61, 42 durch Vollmacht vertreten.  Die Kandidaten/innen wurden einzeln vorgeschlagen und alle einstimmig mit wenigen Enthaltungen gewählt. Der neu gewählte Vorstand setzt sich, wie folgt, zusammen: 1. Vorsitzender – Norbert Büker, Stellv. Vorsitzende – Dr. Barbara Senger, Stellv. Vorsitzender – Willi Klein, Schatzmeisterin – Andrea Keller; alle vier hatten bereits dem alten Vorstand angehört. Neu gewählt wurde Bergit Schumacher als Schriftführerin; in dieser Funktion löst sie  Eva-Maria Stiebler nach 15-jähriger Amtszeit ab. Als Rechnungsprüfer stellten sich Ulla Haun und Dr. Stefan Weber weiter zur Verfügung. Allen, die die Geschicke des Hospizkreises Ottobrunn weiterhin lenken wollen, sei für ihre Bereitschaft herzlichst gedankt!

Und nun gab es viele Blumen: Dr. Senger hielt für ihre scheidende Vorstandskollegin Stiebler eine sehr herzliche Laudatio und überreichte ihr einen großen Blumenstrauß; ebenso gab es Blumen für 15-jährige Mitgliedschaft an Viktoria Stadler, Edeltraud Hahn, Beate Weber, Therese Hörsgen und Erni Schröder. Und schließlich überreichte Vorsitzender Büker Johanna Rumschöttel Blumen und begrüßte sie als neu gewonnene Schirmherrin.

Erika Aulenbach vom Förderverein der Gemeindebibliothek Ottobrunn wies auf eine Veranstaltung am 25. April hin, auf der das Buch „Geistreichen Geschichten hinter Historischen Mauern“ , präsentiert wird; es ist dies ein Gemeinschaftswerk des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes mit dem Rosenheimer Verlagshaus.

Gegen 21.30 Uhr war der offizielle Teil der Versammlung beendet, und Norbert Büker lud zum Buffet mit Häppchen und Getränken, wo noch manche Gespräche geführt wurden.

 

v.l. Willi Klein, Eva-M. Stiebler (Schriftführerin bis 2017), Andrea Keller, Bergit Schumacher (neu gewählte Schriftführerin), Dr. Barbara Senger, Norbert Büker

 

Foto: Neue Schirmherrin Johanna Rumschöttel mit 1. Vorsitzendem Norbert Büker.

Hospizkreis feiert 15-jähriges

Auftaktveranstaltung in Neubiberg

Vom 9. bis 25. März findet im Haus für Weiterbildung eine Ausstellung von Bildern des Neubiberger Schreiners Franz Xaver Eberl statt. Familie Eberl wird schon längere Zeit von Elisabeth Berger vom Hospizkreis Ottobrunn begleitet, wobei auch die Rede auf seine zahlreichen Bilder kam: Zeichnungen, Aquarelle u.a., die im Lauf seines Handwerkerlebens entstanden.  Nun kann eine Auswahl seines Werks öffentlich gezeigt werden. Zur Vernissage am 9. März um 19 h im kleinen Saal des Hauses für Weiterbildung kamen der Künstler, Freunde und Verwandte  sowie zahlreiche Unterstützer der Hospizidee, unter ihnen der gesamte Vorstand des HKO und viele Hospizbegleiter/innen.

Bürgermeister Günter Heyland begrüßte die Gäste und freute sich über die gute Zusammenarbeit.

Hospizkreis-Vorstandsmitglied Eva-Maria Stiebler sprach kurz über die Entstehung der Hospizidee in London und die Entwicklung in Deutschland, besonders in Ottobrunn, wo der Hospizkreis 2002 gegründet wurde, der von Anfang an die umliegenden Gemeinden von Neubiberg bis Aying mit einschloss. Heute gehören ihm über 400 Mitglieder an, über 100 Hospizbegleiter sind im Einsatz, die jährlich 250 Begleitungen abschließen. Trotz der vielen Ehrenamtlichen fallen Personalkosten und Ausgaben für Verwaltung und Miete, sodass für das Jahresbudget mittlerweile  € 400.000,–  aufzubringen sind. Die Finanzierung erfolgt über staatliche Zuschüsse nach SGB V, Mitgliedsbeiträge, Spenden und andere Zuwendungen: an dieser Stelle ein besonderer Dank an Neubiberg und die anderen Gemeinden für ihre alljährliche finanzielle Unterstützung.

Elisabeth Berger sprach über Lebenslauf und Werdegang von Franz Xaver Eberl, einem gebürtigen Niederbayern aus Dingolfing, dessen Werk auf einem Rundgang von den Gästen bewundert werden konnte.  Erstmals steht bei einer Veranstaltung des Ottobrunner Hospizkreises ein anwesender Patient im Mittelpunkt, an dessen Leben und Erinnerungen alle teilnehmen konnten.

Die Vernissage wurde umrahmt von der „Kirchenmusi‘“ der Offenbarungskirche aus Berg am Laim. Die Gemeinde hatte Getränke und Knabbergebäck gespendet, und es ergaben sich noch angeregte Gespräche. Allen, die zum Gelingen beigetragen haben, herzlichen Dank!

Hospizbegleiterkurs 2016

Hospizbegleiterkurs 2016 – Die neue Ausbildungsform hat sich top bewährt!

Wir hatten wahnsinniges Glück. Es hat sich wieder einmal bewahrheitet hat, dass es sich manchmal wunderbar fügt und zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort die richtigen Leute zusammen kommen. So unterschiedlich die Charaktere der Teilnehmer und die Beweggründe, am Kurs teilzunehmen, auch waren: Schon während der ersten Einheiten hat sich eine Gruppe geformt, in die man sich fallen lassen und offen und ehrlich sprechen konnte. Es herrschte immer eine Atmosphäre von gegenseitigen Respekt und Wertschätzung. Die Anzahl der Teilnehmer war sehr gut, dadurch war es möglich jeden etwas besser kennen zu lernen. Lizzy und Uschi haben uns mit großer Empathie an die Themen herangeführt und für uns eine lebendige Vielfalt durch interessante, externe Referenten geschaffen.  

Persönliche Eindrücke der Teilnehmer:

  • Beeindruckt hat mich vor allem, dass ich etwas ganz Neues kennengelernt habe und mich mit einem Thema beschäftigte, dass
    von mir im ersten Eindruck als schwer gewertet wurde. Im Laufe des Kurses merkte ich jedoch, mit welcher Leichtigkeit man mit
    dem Thema Tod, Sterben und Hospiz umgehen kann. Und vor allem auch sollte, denn der Tod gehört zum Leben, wie das Leben selbst.
  • Dieser Kurs hat mir zu dem Thema einige Einsichten vermittelt, die mir helfen, anders mit dem Thema umzugehen.
  • Die Fröhlichkeit und auch das Lachen habe ich geschätzt.
  • Die unterschiedlichen Themen-Abende waren eine Bereicherung für meinen Alltag.
  • Durch die Übungen / das gemeinsame Kochen an den Samstagen wurde schnell das gegenseitige Kennenlernen und unser Teamgeist gefördert.
  • Insbesondere der Tag mit Frau Bauer zum Thema Demenz war sehr informativ, vor allem die  authentischen Erzählungen haben sehr dazu beigetragen, die Krankheit besser zu verstehen.
  • Auch die Tage zum Thema Kommunikation mit Katharina Moss helfen mir, die Wahrnehmung und das aktive Hinhören zu schärfen.
  • Der Abend mit Pfarrer Stefan Füger war interessant. Als er gesagt hat, er unterscheidet zwischen Glaube und Kirche, hat mir das gut gefallen. Er hat uns bewusst gemacht, dass wir nicht darüber zu urteilen haben, was ein Mensch richtig oder falsch gemacht hat und wir auch nicht das Recht haben, Menschen zu be- bzw. verurteilen.
  • Bestärkt und beeindruckt war ich von den Abenden mit Barbara Mallmann, die uns intensiv vermittelt hat, sich selbst im Auge zu behalten und uns den wichtigen Satz lehrte: „Ein Nein ist ein Ja zu mir selbst.“ Das Beispiel mit dem großen Fisch in (m)einer Pfanne war dazu sehr hilfreich. 
  • Was ich auch sehr gut finde, sind die Berichte bzw. die Erlebnisse aus der Praxis, da kann man sich einfach besser was drunter vorstellen. 
  • Reflektieren über eigene Verlusterfahrungen.
  • Wieviel Wahrheit ist in der Situation zuträglich.
  • Erkennen der eigenen Lernaufgaben: vom handelnden Problemlöser zum passiven Beobachter, denn der Sterbende führt den Prozess.
  • Sofortige, praktische Anwendbarkeit, z.B. Struktur der Palliativversorgung, Sterbe- und Trauerphasen, alles über Demenzerkrankungen. 

Dieser Artikel wurde aus den Anregungen und Mails der Teilnehmer zusammengestellt und von uns in Form gebracht.

 

Tanja Muggesser                                            Karl-Ludwig Wenrich

Weihnachtsfeier Hospizkreis Ottobrunn

Die Weihnachtsfeier des Hospizkreises Ottobrunn wurde auch in diesem Jahr feierlich gestaltet und über 50 Personen haben einen vorweihnachtlichen Abend zusammen verbracht.
Der Pfarrsaal der Pfarrgemeinde „Rosenkranzkönigin“ in Neubiberg war bis auf den letzten Platz besetzt und die Tische waren weihnachtlich geschmückt. Durch den Abend führte uns souverän, wie gewohnt, der Vereinsvorsitzende Herr Norbert Büker.
Die Musikgruppe der Kolpingfamilie zauberte uns mit weihnachtlichen Klängen eine gemütliche Stimmung und die Zauberkünste von Felix Walter erschufen manchmal ratlose Gesichter, dafür aber viel Heiterkeit.
Großen Anklang fand auch die Verpflegung. Griechische Küche verwöhnte uns mit Leckerbissen, für alle war etwas dabei: Suppe, frischer Salat, Fleisch oder fleischlos und köstliche Nachspeisen.
Es gab Geschenke, Gedichte und Geschichten und wir freuen uns schon auf die nächste Feier.
Herzlichen Dank an alle!

Neue Telefonanlage für den Hospizkreis Ottobrunn e.V.

Die telefonische Erreichbarkeit ist für betroffene Menschen im Bereich der Hospiz- und Palliativarbeit besonders wichtig. Frau Helga Klein, Geschäftsführerin der yenoit.de GmbH überreichte dem Hospizkreis Ottobrunn e.V. eine neue Telefonanlage. Im letzten Jahr unterstützte die yenoit.de GmbH den Verein bereits mit neuen mobilfunkfähigen Marken-Tablets. Die yenoit.de GmbH ist ein IT Systemhaus und bietet neben einem breit gefächerten Angebot an Hard- und Software auch Dienstleistungen auf allen Gebieten der EDV für Industrie, Handel und Öffentlichen Dienst an.
Der Vorstand des Hospizkreis Ottobrunn e.V. vertreten durch Frau Dr. Barbara Senger und Herrn Norbert Büker nahmen zusammen mit Frau Barbara Mallmann die Spende sehr gerne entgegen.
Es ist für uns ein Geschenk zu erleben, dass Firmen wie die yenoit.de GmbH auch langfristig unsere Arbeit auf vielfältige Weise unterstützen.


stehend: Ursula Oschmann, Barbara Mallmann, Dr.  Barbara Senger
sitzend: Helga Klein, Norbert Büker

Ausflug nach Urschalling und an den Chiemsee am 24.09.2016

An diesem sonnigen Samstag im September standen Wohlergehen und gemeinsames Erleben der Hospiz- und/oder TrauerbegleiterInnen von 9 bis 17 Uhr im Mittelpunkt. 22 Frauen und 2 Männer machten sich auf den Weg. Genauer gesagt, setzten sie sich erst einmal in einen Bus.

Wir waren eingeladen nach Urschalling bei Prien, um dort in einer sachkundigen und excellenten Führung sein besonderes Kleinod, die Sankt-Jakobus-Kirche mit ihren farbenfroh bemalten Wänden und Decken, näher kennenzulernen. Die rund 900 Jahre alte Kirche ist in der Region einmalig. Sie vereint mehrere Epochen: In dem romanischen Bauwerk sind heute größtenteils gotische Fresken zu sehen. Bis nach Südtirol und weit über Bayern hinaus soll es einen gotischen Freskenzyklus wie diesen von 1420, in dieser durchgängigen Form überhaupt nicht mehr geben. Der zwiebelförmige Kirchturm wurde erst 1711, im Barock, ergänzt. Helga Schömmer, Gäste- und Kirchenführerin, brachte uns noch viele weitere Besonderheiten, insbesondere der Darstellungen anschaulich nah.

Auf der Terrasse des Schalchenhofs in Gstadt, mit herrlichem Blick über den Chiemsee, genossen wir nach kurzer weiterer Busfahrt gutes Essen und Trinken. Hier begonnene Gespräche und Unterhaltungen, ob kurzweilig, lustig, ernst, interessant oder wie auch immer geprägt, konnten auf einer kleinen Wanderung am Ufer des Sees entlang vertieft oder neu aufgenommen werden. In Seebruck wartete der Bus, der uns in einer angenehmen und schönen Fahrt wieder nach Ottobrunn zurück brachte.

Ich weiß nicht zu sagen, was an diesem Tag mehr strahlte: Die Sonne am Himmel oben oder unsere Stimmung, unsere Gesichter hier unten?

Eine war eine sehr, sehr gute Gelegenheit für uns Aktive, bestehende Verbindungen untereinander zu pflegen und neue aufzunehmen. Wer miteinander Schritte geht und wer miteinander isst und trinkt, kommt besser miteinander ins Gespräch! In diesem Sinn: sehen wir uns beim nächsten Stammtisch am 5.10.?

 

essen    gruppenbild       kirche

 

Hospizkreis dankt für Spenden

Das Benefizkonzert in St. Aegydius, zu dem der Hospizkreis am 10. Juli 2016 eingeladen hatte, war ein großer Erfolg. An einem der heißesten Sommertage kamen die etwa hundert Gäste sehr gerne in die kleine, dunkle romanische Kirche. Gregorianik von Ostersonntag, Weihnachten und Pfingsten, gesungen von der Choralschola St. Otto unter der Leitung von Christoph Koscielny, sowie Flötenmusik, gespielt von Eszter Czopf-Dans, und die spirituellen Erläuterungen Josef Bruckmeiers zu Bau und Ausstattung des Kirchleins mit Scheibenkreuz und Fresken aus dem Leben Jesu und des heiligen Aegydius vermochten es, die Besucher in eine andere Welt und Zeit zu versetzen.
Für die Ausführenden gab es großen Applaus und für den Hospizkreis fast 800,- € Spenden.
Herzlicher Dank den Mitwirkenden und den spendablen Konzertbesuchern!

HKO Benefiz Aegyd 003
v.l.: Josef Bruckmeier, Norbert Büker (Hospizkreis) und die Choralschola: Eszter Czopf-Dans, Kristin Otto,
Hildegard Vannahme, Annette Stötzer, Gerhard Lansing und Christoph Koscielny

Begleiterwochenende 2016

In der Einladung zum Begleiterwochenende war zu lesen: „Da nich für! Oder doch?“
Da stutzt die/der Süddeutsche und fühlt ein leichtes Befremdeln. Zwei Pfarrerinnen sollten die Leitung haben. In Oberbayern?
Elf Frauen und vier Männer haben sich auf das 2-tägige Wagnis eingelassen. Ihr Mut wurde belohnt.
Nach der Vorstellungsrunde führten Frau Gries und Frau Stiehl, die sich als Profis in Sachen Moderation herausstellten, mit leichter Hand in das Thema ein:
„Wertschätzung“. Was umfasst dieser Begriff und was versteht die/der Einzelne darunter? Wann erwarte ich, wann brauche ich Wertschätzung, (ab) wann ist sie entbehrlich? Wofür will ich wertgeschätzt werden und wofür nicht? Wozu dient sie mir, wozu demjenigen, der mich wertschätzt. Woran erkennt man ehrliche, woran taktische Wertschätzung? Und vor allem: was sind die (langfristigen) Folgen fehlender Wertschätzung. Diese Fragen und die dazugehörigen Antworten haben sich die Teilnehmerinnen im Lauf des Tages erarbeitet, aus eigenen Erfahrungen berichtet, und damit der/dem Einzelnen die ganze Vielschichtigkeit dieses Begriffs erschlossen.
Stattgefunden hat das Ganze im stillen aber durchaus modernen Hotel „Don Bosco“ (mit guter Küche), in der Waldwinkler Straße, im Dörfchen Aschau am Inn.
(Philipp Schmid)

Dieses Jahr fand unser Einkehrwochenende der HospizbegleiterInnen vom 11. bis 12. Juni in Aschau am Inn, Hotel Don Bosco statt.
Ich empfand die Unterbringung, einschließlich des guten Essens, das freundliche Personal und die Umgebung als sehr angenehm.
Die beiden Leiterinnen stimmten uns auf das Thema Wertschätzung ein.
Wertschätzung bildlich dargestellt als Wetterkarte kam bei mir sehr gut an. Hier gingen wir gedanklich zurück in unsere frühere Biographie und erspürten, ob Wertschätzung als frischen Wind, heiße Luft, Hagel, Regenbogen oder Sonne fühlten.
Weiter übertrugen wir dieses auf unsere Hospizarbeit. Die einzelnen Gruppenarbeiten waren sehr intensiv, wir entdeckten viele Übereinstimmungen.
Schön war unsere bunte Gruppe. Angefangen von den frischen Begleitern bis zu den ganz Erfahrenen!
Ich freue mich aufs nächste Jahr! Dankeschön!
(Monika Pöttinger)

Für das Wochenende in Aschau möchte ich mich ganz herzlich bedanken.
Die Teilnehmer haben sich untereinander viel besser kennengelernt. Der Austausch miteinander war interessant und durch das vorgegebene Thema wurde auch untereinander viel kommuniziert.
Vom Haus her wurden wir auch recht verwöhnt, was die Unterbringung und das Essen betrifft. Das Personal war sehr nett.
Ich war zum ersten Mal bei diesem Wochenende dabei und habe mich sehr wohl gefühlt. Es ist wirklich toll, dass der Hospizkreis dies ermöglicht hat. Vielen herzlichen Dank dafür.
(Doris Ower)

Sehr herzlich danke ich Ihnen für die Möglichkeit, am Einkehrwochenende für Hospizbegleiter teilnehmen zu dürfen. Das Thema „Wertschätzung“ wurde von den Referentinnen mit uns gemeinsam aus verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet. Die Resultate werden den uns Anvertrauten zugute kommen!

Beglwoende 1 2016-06-12

 

Harmonische Mitgliederversammlung mit Ehrungen und Blumen

50 Mitglieder konnte Norbert Büker am 7. April 2016 im Gemeindesaal der Michaelskirche anlässlich der Jahreshauptversammlung des Hospizkreises Ottobrunn begrüßen, unter ihnen die Bürgermeister von Ottobrunn, Neubiberg und Putzbrunn und zwei Ottobrunner Gemeinderäte. Als Stellv. Vorsitzende stellte Dr. Barbara Senger die sechs hauptamtlichen Mitarbeiterinnen aus dem Palliative-Care-Bereich und der Verwaltung vor und dankte für deren Arbeit. Für sie alle wird es in den kommenden Monaten organisatorische Umstellungen geben, wobei auch eine räumliche Vergrößerung/Veränderung in der Geschäftsstelle, Putzbrunner Straße 11 a,  in Betracht gezogen wird. Eine Veränderung in der personellen Besetzung des Vorstands: hier übernimmt bereits ab 1. Mai 2016 Willi Klein die Position des Stellv. Vorsitzenden von Erwin Mühlbauer, der aus beruflichen Gründen nicht weiter zur Verfügung stehen kann. Mit Wein und Pralinen dankte ihm Büker für seinen Einsatz.

Willi Klein berichtete als Vorsitzender des Hospiz- und Palliativausschusses aus der Kernarbeit des Vereins: Über 100 ehrenamtliche HospizbegleiterIinnen betreuten im Jahr 2015 im gesamten Einzugsbereich von Neubiberg bis Aying 272  Patienten. Die Trauerarbeit mit qualifizierten Trauerbegleitern nimmt an Bedeutung zu: 29 Einzelbegleitungen, Trauergruppe, Trauerwanderungen, Trauercafé und Schreibwerkstatt.

Sehr erfolgreich ist das Projekt „Hospiz macht Schule“ mit Unterrichtsmitgestaltung in Grund- und höheren Schulen. In Putzbrunn wurde thematisches Arbeiten mit Konfirmanden gestaltet.

Eine wichtige Aufgabe des Vereins ist die Ausbildung weiterer Hospizbegleiter – so kamen im vergangenen Sommer 19 neue dazu. Für alle Ehrenamtlichen in Hospiz- und Trauerarbeit werden regelmäßig Supervisionen angeboten.

Dem Öffentlichkeitsausschuss obliegt es, die Aktivitäten, Bedürfnisse und Sorgen in der Hospizarbeit zu kommunizieren. Eva-Maria Stiebler berichtete über Teilnahme und Organisation von Veranstaltungen, sowie Darstellung der vielfältigen Aufgaben in Presse, Informationsbroschüren, Infobriefen und im Internet.

Alle Aktivitäten müssen auch finanziert werden. Diese anspruchsvolle Arbeit stellte Schatzmeisterin Andrea Keller mit Aufstellungen der Einnahmen und Ausgaben dar. Das Budget belief sich 2015 auf fast € 320.000,–, wobei die Personalkosten mit 270.000,– den Hauptteil darstellen; hierfür gibt es einen Förderzuschuss der Krankenkassen (§ 39 a) in Höhe von € 213.000,–. Der Rest wird über Spenden und Mitgliedsbeiträge gedeckt. Rechnungsprüferin Ulla Haun berichtete auch im Namen ihrer Kollegin Käthemie Hafener über Einsicht in die fehlerlose Buchhaltung am 16.3.2016 in der Geschäftsstelle. In der Jahresplanung für 2016 rechnet die Schatzmeisterin mit Personalkosten von fast € 310.000,– und Förderungen nach dem geänderten § 39 a von über € 250.000,–. Das Budget für 2016 würde sich nach diesen Berechnungen auf über € 350.000,– erhöhen.

Die Anträge auf Entlastung des Vorstands und Genehmigung des Haushalts 2016 wurde ohne Gegenstimme angenommen.  Ebenso einstimmig wurden auch die Rechnungsprüfer für 2016 gewählt: Ulla Haun und Dr. Stefan Weber.

Dipl. Ing. Helmut Hopmann, langjähriger Hospizkreis-Vorsitzender und Gründungsmitglied, hatte in einjähriger Arbeit eine Chronik des Hospizkreises Ottobrunn für die Jahre 2001 bis 2011 erstellt, deren erstes gedrucktes und gebundenes Exemplar er dem Vorstand übergab. Die Chronik finden sie hier.

HKO Mitgl.Vers 2016 Chronik NEU

Auf dem Bild v.l.: Eva-Maria Stiebler, Helmut Hopmann, Norbert Büker, Bürgermeister Thomas Loderer
Bild: Eva-Maria-Stiebler

Für zehnjährige Mitgliedschaft und Einsatz im Hospizkreis ehrte der Vorstand drei anwesende von insgesamt sieben Damen mit Rosen, Urkunden und Ehrenabzeichen: Ulla Haun, Christa Karcheter und Petra Wagner.

HKO Mitgl.Vers 2016 Ehrungen NEU

Auf dem Bild v.l.: Bürgermeister Thomas Loderer, Ulla Haun, Christa Karcheter, Petra Wagner,
Bürgermeister Günter Heyland und Norbert Büker
Bild: Eva-Maria Stiebler

Nach diesen Ehrungen konnte Norbert Büker die Versammlung offiziell beenden, die bei Häppchen und Getränken nur sehr allmählich ausklang.

Die gesamte Präsentation der Mitgliederversammlung finden sie hier.

Polizei spendet an Hospizkreis Ottobrunn

Kurz vor Ostern konnten Barbara Mallmann und Eva-Maria Stiebler für den Hospizkreis Ottobrunn eine Spende in Höhe von 315 € von der Autobahnpolizei entgegennehmen. Beim persönlichen Besuch in Hohenbrunn berichteten die Mitarbeiter der Polizei von individuellen Erfahrungen mit der Hospizarbeit, die sie so sehr beeindruckt hatte, dass man sich zu einer Unterstützung des Hospizkreises entschloss.
Eine besondere Geschichte ist die Herkunft des gespendeten Geldes: Es stammt von den Running Cops, einer Gruppierung sportlicher PolizeibeamterInnen, die in wechselnder Besetzung an Sportveranstaltungen für einen guten Zweck teilnehmen. Gewinnen nun die Teilnehmerinnen des Abschnitt Mitte und der Autobahnpolizeistation (APS) Hohenbrunn außerdem eine Wertung, so stiften sie dieses Geld zuzüglich individueller Spenden der Sportler einem guten Zweck. Das Spendengeld 2015 stammte vom 1. und 2. Platz der Teamwertung beim Putzbrunner Herbstlauf, der Winterlaufserie Ismaning und den Spenden-Essen der APS Hohenbrunn und des Abschnitts Mitte.
Barbara Mallmann, die seit 2006 Läuferin im 100 km Nationalteam ist, berichtete nun in diesem Zusammenhang sowohl über ihre sportlichen Aktivitäten als auch über Arbeit und Finanzierung des Hospizkreises, wobei Spenden besonders wichtig sind. Daher ein großes Dankeschön an die Autobahnpolizei Hohenbrunn!

Polizei NEU

Auf dem Bild v.l.: Eva-Maria Stiebler, PHKin Monika Baumann (APS Hohenbrunn),
EPHK Richard Kutscherauer (Dienststellenleiter APS Hohenbrunn), Barbara Mallmann,
LPD Rudolf Scharf (Dienststellenleiter Abschnitt Mitte), PHM René Ellhoff (Abschnitt Mitte)
und Peter Wagner (APS Hohenbrunn); nicht auf dem Bild POK Peter Heidenreich (Abschnitt Mitte)
Foto: Eva-Maria Stiebler

Begleitung von Familien „… und dann ohne dich!“

Diese Gedankenmomente hat uns unsere Palliative Care Fachkraft, Frau Elisabeth Berger, als Angebot zur Auseinandersetzung und Weiterbildung bei unseren Begleitungen gegeben. Beim Aktiventreffen am Samstag, den 20. Februar 2016, hat Frau Berger über das echte Verschenken von Zeit und das geduldige Zuhören referiert. In ihrem Vortrag hat Sie zudem Diskussionen zur Vielfalt des heutigen Familienbildes angestoßen. Viel berufliches Erleben hat Sie mit Wissensauffrischung gemischt! Darüber hinaus seien es Haltung, Würde und Selbstbestimmtheit unserer Begleiter, die den ambulanten Hospizdienst so wertvoll machen. Schließlich zeigte Frau Berger zum Thema die Dokumentation „Ein Sommer für Wenke“. So haben wir die dreizehnjährige, mit einem Hirntumor (von ihr Hugo genannt) lebende Wenke in ihrer Familie gesehen. Wir haben gelebte Selbstbestimmtheit, Würde und den Wunsch Wenkes, Zuhause zu sterben gespürt … hier wurde Begleitung gebraucht und geleistet … Der Gedanke „und dann ohne dich“ musste ausgehalten werden, aber bunte Bilder und gute Aktivitäten haben Tod und Leben zugelassen…

Vielen Dank an die Referentin!

Bergit Schumacher

yenoit.de GmbH überreicht Spende an den Hospizkreis Ottobrunn

Die Entscheidung, die vorweihnachtlichen Präsente für die Geschäftskunden der yenoit.de GmbH in Höhenkirchen-Siegertsbrunn in eine Spende für einen wohltätigen Zweck zu wandeln, wurde 2012 zum ersten Mal umgesetzt. Schnell wurde im Team klar, dass es eine Spende für eine Einrichtung in örtlicher Nähe sein soll. Die Geschäftsführerin Helga Klein schlug den Hospizkreis in Ottobrunn vor, welchen sie durch ihre ehrenamtliche Mitarbeit im Pfarrverband Vier Brunnen schon kennengelernt hatte und der durch einen persönlichen Anlass wieder in Erinnerung kam. Alle Mitarbeiter kennen den Hospizkreis durch Artikel im Höhenkirchener Gemeindeblatt und waren sofort mit dem Vorschlag einverstanden.
Die yenoit.de GmbH ist ein IT Systemhaus und bietet neben einem breit gefächerten Angebot an Hard- und Software auch Dienstleistungen auf allen Gebieten der EDV für Industrie, Handel und Öffentlichen Dienst an. Wie schon in den letzten Jahren entschieden sich die Mitarbeiter der yenoit.de für eine Sachspende. Natürlich lag es nahe eine Spende zu wählen, die dem Fachbereich des Geschäftes yenoit.de entspricht, jedoch nicht ohne vorher mit Frau Mallmann, Leitung des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes, den Bedarf zu klären. Frau Mallmann teilte mit, dass der Hospizkreis aufgrund neuer Software Tablets für den mobilen Einsatz braucht. Und so wurden drei neue, mobilfunkfähige Marken-Tablets inklusive Schutzhülle gespendet. Alle Mitarbeiter der yenoit.de GmbH freuen sich, auf diese Weise die Arbeit des Hospizkreises ein wenig unterstützen zu können.

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v.l.: Barbara Mallmann, Andrea Keller, Norbert Büker, Helga Klein (Geschäftsführerin yenoit.de)

Freude über Spende der Lucky Star Quilters

Im November hatte im Unterhachinger Rathaus die
20. Patchworkausstellung stattgefunden. Die 13 Mitglieder der Lucky Stars hatten wieder daran teilgenommen und wie in den vergangenen Jahren beschlossen, den Erlös aus Eintritt, Los- und Kuchenverkauf wieder dem Hospizkreis Ottobrunn zu spenden. Der Hospizkreis freut sich über den Eingang von 1.000,- € und dankte den Spenderinnen.


Quilters

Die Lucky Star Quilters

 

Quilters decke

Der Gemeinschaftsquilt, der verlost wurde

Spende der Samplers

Die Samplers hatten an der 20. Patchworkausstellung im Rathaus Unterhaching teilgenommen und wollten ebenfalls den Erlös aus Eintritt, Kuchen- und Losverkauf dem Hospizkreis spenden. So übergaben Helene M. Limbek und Christian Beck-Wagini persönlich die Spende der Gruppe in Höhe von 1.000,- € in der Hospizkreis-Geschäftsstelle an Dr. Barbara Senger, Andrea Keller und Eva-Maria Stiebler vom Vorstand. Die Samplers berichteten von Ihrer künstlerischen Arbeit und informierten sich ausführlich über Aufgaben, Personal und Finanzierung des Hospizkreises. Die Beschenkten freuten sich über die Unterstützung und dankten den Damen für ihr Engagement und ihren Besuch.

Samplers

v.l.: Andrea Keller, Dr. Barbara Senger, Helene M. Limbek und Christiane Beck-Wagini

IKEA spendet an Hospizkreis Ottobrunn

Es begann mit dem kleinen Dachs, einem Kuscheltier im IKEA-Sortiment; er spielt die Hauptrolle in der Geschichte „Leb wohl, lieber Dachs“, in der der alte Dachs stirbt und von den Tieren des Waldes sehr betrauert wird. Mitarbeiter des Hospizkreises Ottobrunn hatten ein Schulprojekt erarbeitet; sie gingen an ein oder zwei Tagen in die dritten oder vierten Grundschulklassen, erzählten die Geschichte vom Dachs, sprachen mit den Kindern über Tod, Sterben und Trauer und ließen sie dann fragen („Gibt´s im Himmel auch Schokolade?“) und ihre Gedanken malen, aufschreiben oder in einem kleinen Theaterstück aufführen. So wurden die Schüler sehr einfühlsam an die Hospizidee, die Betreuung Schwerstkranker und Sterbender, herangeführt, und jeder durfte den kleinen Dachs dann auch knuddeln.

Das Thema Steben begleitet jeden Menschen in seinem Leben und, um Menschen frühzeitig und sanft damit in Berührung zu bringen, sind u.a. Schulprojekte dieser Art sehr förderlich.
Um auch zukünftig an solche Veranstaltungen festzuhalten, kamen Michael Lenski und Antonio Jorke von IKEA München Brunnthal am 19. Oktober 2015 ind die Hospizkreis-Geschäftsstelle und überbrachten einen Scheck über 1.388,- €. Das Geld stammt aus Spenden der Eltern, deren Kinder sich während des elterlichen Einkaufs im Smaland tummeln. Die Spendeneingänge von zwei Monaten verdoppelte die Geschäftsleitung.

Barbara Mallmann informierte die Gäste über die Aktivitäten des Ottobrunner Hospizkreises und auch über das Interesse für das Schulprojekt in den Pfarreien für Erstkommunionkinder, Firmlinge und Konfirmanden. Michael Lenski von IKEA berichtete, dass IKEA weltweit z.B. einer der größten Spender für UNICEF und „Save the Children“ ist. Lokal unterstützt IKEA München Brunnthal unter anderem die Organisationen Kids to Life, das Salberghaus, die Nachbarschaftshilfe Taufkirchen.

Die Hospizkreis-Mitarbeiter dankten den IKEA-Herren für die Spende, zu der der kleine Dachs verholfen hatte.

Aber das ist noch nicht das Ende der Geschichte; IKEA war von dem Schulprojekt so beeindruckt, dass alle Filialien mobilisiert wurden, nach Dachsen zu suchen. Und die Anstrengungen waren erfolgreich: es kamen Mails von Kollegen, die ihre Hilfsbereitschaft bezeugten, und …. Dachse. Am 9. November 2015 erschien Antonio Jorke in der Hospizkreis-Geschäftsstelle und übergab – sage und schreibe – fünfzig Dachse! Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden für dieses vorzeitige Weihnachtsgeschenk!

Ikea

Foto: v.l. Antonio Jorke, Barbara Mallmann, Dr. Barbara Senger mit dem Dachs
und Michael Lenski