Konzert „Lebensfarben“ am 22.10.2017

Cicely Saunders Leitmotiv „Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben“ ist das Anliegen unseres Hospizkreises Ottobrunn e.V. und das Herzensanliegen der Kirchenband „Variabel, die auf Ihrer Tour Benefizkonzerte in Gauting und in Höhenkirchen spielen.
Am Sonntag, den 22.10.2017, um 16 Uhr lädt der Hospizkreis Ottobrunn ins Pfarrzentrum Mariä Geburt in Höhenkirchen. Dort in der Schulstraße 11 werden wir ein Konzert erwarten dürfen, welches das Gefühl und das Gehör zu Wort kommen und spürbar werden lassen möchte. So ist der Name der Band „Variabel“ aus Litzendorf im Landkreis Bamberg Programm: vielseitig, flexibel, abwechslungsreich und eine deutsche Antwort auf Gospels. Markus Starklauf textet und komponiert in der Rolle des Chorleiters mit seinen sechs Musikern und vier Musikerinnen die meisten der Lieder selbst. Es sind nachdenkliche, anrührende Texte, die bei aller Trauer um einen Verstorbenen Trost spenden sollen.
Als Leiter der Hospiz-Akademie Bamberg und Palliativseelsorger begegnet Markus Starklauf täglich Menschen, die ihren Lebensweg beenden und Bilanz ziehen: Habe ich funktioniert oder konnte ich meine Lebensfarben entdecken und leben?
Freuen wir uns auf ein wunderbares Konzert und den Gedanken Benefiz, denn Spendenkörbchen mögen gut gefüllt werden, damit unser Hospizkreis Ottobrunn e.V. im Engagement weiter unterstützt wird.
Wer an diesem Tag verhindert ist, kann das Konzert auch am 21.10.2017 in der Christuskirche in Gauting besuchen.

Begleiterwochenende

Komm Sensenmann wir spielen Fangen…
Oder besser doch nicht?!?
Auch wer stirbt, will glücklich sein! Okay es ist einem vielleicht nicht zum Lachen zumute, aber das heißt noch lange nicht, dass man Humor ablehnt. Die Frage ist doch eher, wie bringe ich einen Sterbenden zum Lachen, wo man sich doch auf so hochsensiblem Pflaster befindet. Und wie um Himmels Willen, kann man jemanden zum Lachen bringen, wenn man selbst bierernst ist???
Ja es gibt den richtigen Moment für Humor und ja man muss mutig sein und vor allem muss man sich erst mal selbst an die eigenen Clownsnase fassen…
Und das haben wir am Begleiterwochenende doch glatt gemacht. Und nicht nur das, wir haben auch Wein getrunken und uns kulinarisch verwöhnen lassen, haben in schönen Zimmern, in einer herrlichen Umgebung geschlafen, tiefe Gespräche geführt und es uns gemeinsam gut gehen lassen…
Zu einer besonderen Freude kam es, als jemand, am Abend in der Weinstube, auf die super Idee kam, Elisabeth noch ein Gute-Nacht-Lied zu singen. Nach ein paar Textproben und ein bisschen Mut zusammen nehmen, zogen wir also vor ihr Zimmer. Wir sahen wohl ein bisschen, wie die Sternsinger aus, als Elisabeth uns im Nachthemd öffnete. Strahlend freute sie sich riesig und wir uns umso mehr, als sie uns zum Dank umarmte. Der Spaß war gelungen!!!
Und das ist die gute Nachricht, dass der Humor schon da ist und man ihn nur zulassen muss. Wir hätten die Idee auch verwerfen können… haben wir aber nicht! Und das ist schön, weil wir ein Lachen verschenken konnten… und (Achtung Wortspiel) es nicht verschenkt haben.
Jeder! trägt seine eigene Melodie von Humor in sich und die gilt es zu finden.
Unser großartiger Humorreferent Christian Heeck hat uns da ganz wunderbar inspiriert. Und uns mit Rollenspielen, Begegnungsübungen und seiner empathisch-lockeren Art, einen vertrauten Raum geöffnet, indem wir viel über uns erfahren und herzlich lachen durften.
Dieser Mann versteht was von Humor!
Ich fühle mich durch dieses Wochenende reich beschenkt. Es war mehr als nur ein Begleiterwochenende mit netten Menschen. Es hat meinen Blickwinkel verändert!
Und das wichtigste jetzt zum Schluß *Trommelwirbel*…Moment ich sage es gleich…*nochmal Trommelwirbel*…Bei drei sage ich es…EINS…ZWEI…Und die letzte Zahl heißt…*besonders lauter Trommelwirbel* DREI:
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses fantastische Wochenende möglich gemacht haben!!!
Und ja wir müssen alle sterben, aber bis dahin sind es noch so viele schöne Tage….

Benefizkonzert im Prinzregententheater

Am 26.09.2017 haben wir mit ca. 40 Hospizbegleitern unseres Hospizkreises Ottobrunn im wunderschönen Prinzregententheater in München einen heiteren musikalischen Konzertabend mit dem Polizeiorchester Bayern genießen dürfen.
Die Schirmherrschaft dieses ersten Benefizkonzertes dieser Art hatte die bayrische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml übernommen. Sie führte uns in Ihrer herzlichen Ansprache in dieses neue Projekt für die bayrische Hospizarbeit ein, und so konnten wir einer Premiere beiwohnen.
Mit fröhlichen Worten stellte die Staatsministerin die Idee eines Brückenschlages von Benefizkonzertabend zur Hospizarbeit vor. Die Bayrische Stiftung Hospiz, vertreten durch den Vorsitzenden des Stiftungsrates, Herrn Dr. Thomas Binsack, unterstützte auch diesen Konzertabend für besondere Projekte und insbesondere die ehrenamtliche Hospizbegleitung in Bayern.
Das Polizeiorchester unter Leitung von Chefdirigent Prof. Johann Mösenbichler begeisterte die zahlreich erschienenen Ehrenamtlichen sowie Hauptamtlichen aus der Hospizarbeit in Bayern mit einem herrlichen Musikprogramm. Unter anderem verzauberte die Musik von Georg Gershwin´s Rhapsody in Blue, und Applaus und Zugabe füllten den Saal.
Die 40 Freikarten, die unser Erster Bürgermeister Thomas Loderer in seiner Ansprache bei unserer Jubiläumsfeier am 19.05.2017 als Geste der Würdigung unserem Hospizkreis Ottobrunn zugesagt hatte, waren ein voller Erfolg. Wir haben uns im Kreise Gleichgesinnter besonders wertgeschätzt gefühlt und bedanken uns an dieser Stelle nochmals für diesen schönen Abend.

Tour de Hospiz

„Tour de Hospiz“ – rundum erfolgreich gelaufen

400 große und 80 kleine Läufer auf der Strecke zeugten von einer beeindruckenden Resonanz für den Hospizlauf „Tour des Hospiz“ am 15. Juli 2017 in Höhenkirchen unter der Schirmherrschaft der Ersten Bürgermeisterin der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Frau Ursula Mayer. Eingekleidet in eine perfekte Organisation, nicht nur durch die Laufratzen der Spielvereinigung Höhenkirchen e.V., sondern durch sehr viele weitere Helfer, wurde der Hospizlauf zu einem gelungenen und fröhlichen Event.
Welche Freude, dass ein Benefizlauf so viel Engagement wecken konnte. Das Spektrum reichte hier von reinen Geldspenden über vielfältigste Sachspenden für die Tombola, Bäcker von 80 Kuchen sowie Streckenposten bis hin zu vielen sonstigen Tätigkeiten.
Am 17. September haben sich auf Einladung des Hospizkreises Ottobrunn e.V. viele der unermüdlichen Helfer in Höhenkirchen noch einmal zu einer Helferparty getroffen.
Neben dem Spaß, diesen Benefizlauf so bunt und vielfältig gestaltet zu haben, brachte das Miteinander des Hospizlaufes einen beachtlichen Erlös, der unseren Hospizgedanken sehr unterstützen wird. Über den Scheck in Höhe von 5.500,– €, überreicht durch die Laufratzen, freut sich der Hospizkreis Ottobrunn e.V.
Wer es schafft so viel Begeisterung für einen Tag zu wecken und dies mit einer tollen Helferparty abzurunden, denen allen gebührt hier ein herzliches Dankeschön!

Ausflug nach Wasserburg

Am 24. Juni war´s wieder soweit und wir sind pünktlich zum alljährlichen Dankeschön-Ausflug für die Ehrenamtlichen, diesmal in Richtung Wasserburg, gestartet.
Und wenn halt die „Engerl vom Hospizkreis“ reisen, hat sogar der liebe Petrus ein Einsehen gezeigt und die seit Tagen herrschende Hitze ein bißerl abgeschwächt, so dass wir alle die eineinhalbstündige Stadtführung unbeschadet überstanden haben.
Dabei haben wir nicht nur viel Interessantes über die lange Geschichte von Wasserburg erfahren, sondern auch über den Sinn und Zweck der sogenannten Grabendächer und sogar, dass der wohlbekannte Spruch „in Bayern gehen die Uhren anders“ geschichtlichen Ursprung und somit durchaus seine Berechtigung hat.
Aber nicht nur für unsere geistige Weiterbildung sondern auch für unser leibliches Wohl war bestens gesorgt. Im Gasthaus Paulanerstuben wurden wir auf der Terrasse mit einem leckeren Mittagessen samt Nachspeise und allem was dazu gehört verwöhnt. Der Blick auf den vorbeifließenden grünen Inn, die Wärme und das laue Lüfterl hätten uns am liebsten dazu verleitet, einfach ganz gemütlich dort zu bleiben und unsere Zeit bis zur Heimfahrt abzusitzen. Aber wir haben uns trotzdem alle miteinander tapfer aufgerafft, um noch ein bißerl am Inn entlang oder durch die alten Gassen mit den wunderschönen Häusern zu wandern. Ein paar Unerschrockene haben den Aufstieg zum Aussichtspunkt über Wasserburg und die Innschleife nicht gescheut. Der Ausblick von oben war wirklich atemberaubend und hat sich voll gelohnt.
Aber auch der schönste Tag geht einmal zu Ende und pünktlich wir vereinbart hat unser netter Busfahrer Josi gewartet, um uns sicher wieder heimzubringen.
Fazit: Es war ein super Tag im Kreis unserer tollen Hospiz-Weib- bzw. Mannschaft, ausgefüllt mit vielen schönen Erlebnissen und vor allem mit jeder Menge netter und anregender Unterhaltungen. ….Dürfen wir deshalb sagen, dass wir uns heute schon auf den Ausflug im nächsten Jahr freuen?!?
(Ingrid Van Dyke)

   
Foto: privat

Festabend zum 15 jährigen Jubiläum

Danke Ehrenamt!

Schokotaler, Musikgenuss durch Chor und Orchester mit Matthias Müller und der Big Band mit Silke Rottmann des Gymnasiums Ottobrunn rahmten unsere Feier ein. Der Ottobrunner Bürgermeister Thomas Loderer begrüßte mit großer Freude unsere ehrenwerten Gäste, die in beachtlicher Vielzahl erschienen waren.
Unsere Schirmherrin, Altlandrätin Johanna Rumschöttel, Bürgermeisterin Ursula Mayer aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Bürgermeister Günter Heyland aus Neubiberg und Bürgermeister Edwin Klostermeier aus Putzbrunn sowie die Geistlichkeit der umliegenden vom Hospizkreis betreuten Gemeinden feierten mit. Uns zugewandte Spender und Unterstützer sandten Vertreter, um mit uns unser Jubiläum zu begehen. Ein Danke an alle, ein Dankeschön an jeden der weit über 150 Gäste.
Viele Hospizbegleiter, unsere Koordinatorinnen, Verwaltung und Vorstand durften sich durch ein ausgewogenes Programm von unserem Vorstandsvorsitzenden Norbert Büker führen lassen.
Viele gute Worte und eine an jeden der Gäste überreichte Chronik „Bis zum Ende in Würde leben“, umfassend die letzten 15 Jahre, ließen uns alle die Vielfalt des gelebten Hospizkreises Ottobrunn e.V. bestaunen.
Wen braucht es im Hospizwesen, dass unser Ehrenamt so bleiben kann und weiterhilft, ein Leben gut zu Ende gehen zu lassen? Hier machte der Festredner Dr. Erich Rösch (BHPV-Geschäftsführer) mit launiger und auch nachdenklicher Festansprache deutlich, dass nur ein stetes Arbeiten am Erhalt des Ehrenamtes im Hospizwesen dessen wahren Wert erhält.
Frau Susanne Naujoks-Heinrich stellte unser Hospizprojekt an Schulen vor, und so führten acht Kinder und Jugendliche der Pfarrgemeinde St. Otto mit Hingabe die Geschichte „Leb wohl, lieber Dachs“ von Susan Varley vor. Frau Barbara Mallmann präsentierte das Buchprojekt „Geistreiche Geschichten hinter historischen Mauern“; der Schüler Moritz Sowa verzauberte die Zuhörer mit einer der schönsten Geschichten daraus.
Der Hospizkreis Ottobrunn feierte sein 15 jähriges Jubiläum im Wolf-Ferrari-Haus und zeigte aktiv gelebtes Ehrenamt im Hospizwesen, jetzt und in Zukunft.

Fotos: privat

Kooperation zwischen Pflegezentrum Lore Malsch und Hospizkreis Ottobrunn besiegelt

„Ein Netz, das weiter wachsen kann und soll“

Kooperation zwischen Pflegezentrum Lore Malsch und Hospizkreis Ottobrunn besiegelt

Das Evangelische Pflegezentrum Lore Malsch in Riemerling und der Hospizkreis Ottobrunn haben ihre Zusammenarbeit jetzt mit einem förmlichen Kooperationsvertrag besiegelt. Der auf unbestimmte Zeit abgeschlossene Vertrag regelt die psychische und mentale Versorgung Sterbender in dem von der Hilfe im Alter betriebenen Pflegezentrum: Die Bewohner sollen in der Endphase des Lebens bestmöglich begleitet werden. Dazu arbeiten die hauptamtlichen Pflegekräfte künftig noch enger mit den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden des Hospizkreises zusammen.

Wörtlich heißt es in dem drei Seiten umfassenden Vertrag: „Das Anliegen ist es, die individuelle Lebensqualität eines schwerkranken Menschen zu fördern, Leiden nicht zu verlängern und Sterben zuzulassen.“ Die Partner kommen zudem überein, in der psychosozialen und spirituellen Begleitung schwerstkranker und sterbender Bewohner auch deren Angehörige und nahestehende Personen zu unterstützen und ihr Fachwissen zur Verfügung zu stellen.

Art und Profil der jeweiligen Einsätze der Ehrenamtlichen werden monatlich zwischen der Koordinatorin des Hospizdienstes und der Pflegedienstleitung besprochen und reflektiert. Sollte es Konflikte in der Betreuung geben, sollen diese ebenfalls in dem Gremium thematisiert werden. Die Kooperation folgt den Anforderungen des im November 2015 verabschiedeten bundesweiten Hospiz- und Palliativgesetzes.

Norbert Büker, 1. Vorstand des Hospizkreises, wertet den Vertrag aufgrund der steigenden Zahl von Heimbewohnern sowie der gesetzlichen Anforderungen als einen „Meilenstein“: „Zum Wohle der Menschen in der letzten Lebensphase arbeiten alle Beteiligten eng und vertrauensvoll zusammen.“ Die Kooperation sei von Anfang an vom „Geist des Miteinanders und gegenseitigen Vertrauens“ geprägt gewesen. Er freue sich auch eine gelingende Vernetzung.

Für Heimleiter Jan Steinbach ist der Vertrag ein Signal, das quer durch die beteiligten Berufsgruppen einen sensiblen Blick für die betreuten Menschen schärft. Die Ehrenamtlichen des Hospizkreises entlasteten zudem die hauptamtlichen Pflegekräfte. „Dieses Netz kann und soll in der nächsten Zeit gerne weiter wachsen.“ Das wäre dann eine klassische „win-win-Situation“ für alle Beteiligten.

Erste Früchte hat die Zusammenarbeit zwischen Pflegezentrum und Hospizkreis schon getragen: Pfarrerin Dorothea Bergmann, Leiterin des Fachbereiches „Spiritualität – Palliative Care – Ethik – Seelsorge“ bei der Hilfe im Alter und Barbara Mallmann vom Hospizkreis haben in den vergangenen Wochen im Lore Malsch-Haus zwei Basisschulungen für Pflegekräfte und andere Berufsgruppen im Heim abgehalten, an denen rund 30 Personen teilgenommen haben.

Dabei sei deutlich gemacht worden, was Hospizarbeit und palliative care bedeutet, so Dorothea Bergmann: „Auch wenn man meint, man kann im Angesicht des Todes nichts mehr machen, gibt es noch viel zu tun.“ Der Vertrag verschriftliche das, was im Haus bislang schon gelebt werde, künftig aber noch intensiviert werden könne.


v.l.: Norbert Büker, Andrea Keller, Barbara Mallmann, Wilhelm Klein vom Hospizkreis Ottobrunn
Pfarrerin Dorothea Bergmann und Heimleiter Jan Steinbach von der Hilfe im Alter
Foto: Innere Mission/Oliver Bodmer

Neuer Hospizbegleiterkurs

Zur Zeit sind 100 HospizbegleiterInnen im Einsatz; aufgrund steigender Nachfrage startet ab Juli 2017 ein neuer Seminarzyklus.
Die Ausbildung gliedert sich in ein Grund- und ein darauf aufbauendes Hauptseminar.
Das Grundseminar findet am Wochenende 21.-23. Juli 2017 im Seminarraum (Untergeschoß) der Geschäftsstelle Putzbrunner Str. 11 a, Ottobrunn, statt: Freitag 15-21 Uhr, Samstag 9-16 Uhr und Sonntag 9-13 Uhr. Die Seminargebühren betragen 50,- € für Mitglieder und 70,- € für Nichtmitglieder.
Das auf das Grundseminar aufbauende Hauptseminar beginnt am Donnerstag, 05. Oktober 2017, und erstreckt sich über mehrere Termine, hauptsächlich donnerstags und auch samstags bis zum 07. Dezember 2017, wo es mit einem Zertifikat abgeschlossen wird.
Uhrzeiten: Donnerstag 19-21.45 Uhr, Samstag 9-16 Uhr. Seminargebühr für Mitglieder 100,- €, für Nichtmitglieder 130,- €.
Auskünfte und Anmeldung ab sofort in der Geschäftsstelle. Nähere Informationen und Termine finden sie hier.

Jahreshauptversammlung des Hospizkreises Ottobrunn mit Neuwahlen

Über 60 (von insgesamt mehr als 400) Mitglieder begrüßte Norbert Büker als  1. Vorsitzender am 23. März 2017 im Pfarrsaal von St. Albertus Magnus, unter den Gästen die Bürgermeister Thomas Loderer von Ottobrunn, Günter Heyland aus Neubiberg, und die 3. Bürgermeister Christian Schleich von Brunnthal und Alexander Bräuer von Putzbrunn sowie die Ottobrunner Gemeinderäte Erika Aulenbach und Dr. Axel Keller. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Patienten sprach Pfarrer Markus Moderegger als  Hausherr sein Grußwort mit eingehender Würdigung der Hospizarbeit.

Als Stellv. Vorsitzende berichtete Dr. Barbara Senger eingehend über die derzeitige etwas schwierige Personalsituation bei den Fachkräften und stellte Frau Antje Bruch vor, die ab 1. Mai das Koordinatorenteam ergänzen wird.

Das Hauptaugenmerk des Vereins liegt auf der Hospiz- und Palliativarbeit, über die Vorstandsmitglied Willi Klein berichtete. Über 250 Begleitungen konnten 2016 abgeschlossen werden (kumuliert wurden in den 15 Jahren des Bestehens des Hospizkreises über 2000 Patienten begleitet). Mehr als 100 ehrenamtliche Begleiter/innen sind unter Anleitung der Koordinatoren für schwerstkranke und alte Patienten und deren Angehörige ständig im Einsatz. An Bedeutung gewinnt auch der Einsatz von Begleitern, die sich durch eine zusätzliche Ausbildung in Trauerarbeit qualifizieren. Seit drei Jahren gibt es das Schulprojekt, wo Kinder der 3. und 4. Grundschulklassen von Hospizbegleitern in Zusammenarbeit mit den Lehrern an das Thema Sterben, Tod und Trauer herangeführt werden.  Um die Ehrenamtlichen in ihrem Aufgabenbereich nicht allein zu lassen, werden ihnen regelmäßig Supervisionen, Vorträge  und Weiterbildungen angeboten.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit geht es um Information über die Aktivitäten des Hospizkreises, Hinweise auf Vorträge, Dank für Spenden und Unterstützungen, Teilnahme an Veranstaltungen, wie Bürgerversammlungen, Christkindlmärkte usw. Zur Zeit laufen die Vorbereitungen für Veranstaltungen anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Vereins, das am 19. Mai 2017 mit einem Festabend im Ottobrunner Wolf-Ferrari-Haus gebührend gefeiert wird.

Um all diese Aufgaben nachkommen zu können, werden die Finanzen sehr sorgfältig verwaltet. Schatzmeisterin Andrea Keller wies für das Jahr 2017 auf ein Gesamtbudget von € 400.000,– hin. Die Einnahmen setzen sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Zuschüsse der sieben Gemeinden im Einzugsgebiet, das von Neubiberg bis Aying reicht, und der  wichtigsten Förderung durch die Krankenkassen zusammen. Bestritten werden müssen Gehälter für das hauptamtliche Personal, Miete, Versicherungen, Verwaltung, Miete u.a.

Nachdem Gründungsmitglied Dipl.Kfm. Georg Bauer den Antrag auf Entlastung des Vorstands gestellt hatte, erfolgte diese per Handzeichen einstimmig, ohne Enthaltung.

Zur turnusmäßigen Neuwahl des Vorstands führte Wahlleiter Dr. Stefan Weber aus: Zu wählen ist ein fünfköpfiger Vorstand und zwar jedes Mitglied einzeln, nicht ein bloc. Die Versammlung entschied für Stimmabgabe per Handzeichen; jeder wahlberechtigte Teilnehmer konnte bis zu drei Mitglieder per Vollmacht vertreten; anwesend waren 61, 42 durch Vollmacht vertreten.  Die Kandidaten/innen wurden einzeln vorgeschlagen und alle einstimmig mit wenigen Enthaltungen gewählt. Der neu gewählte Vorstand setzt sich, wie folgt, zusammen: 1. Vorsitzender – Norbert Büker, Stellv. Vorsitzende – Dr. Barbara Senger, Stellv. Vorsitzender – Willi Klein, Schatzmeisterin – Andrea Keller; alle vier hatten bereits dem alten Vorstand angehört. Neu gewählt wurde Bergit Schumacher als Schriftführerin; in dieser Funktion löst sie  Eva-Maria Stiebler nach 15-jähriger Amtszeit ab. Als Rechnungsprüfer stellten sich Ulla Haun und Dr. Stefan Weber weiter zur Verfügung. Allen, die die Geschicke des Hospizkreises Ottobrunn weiterhin lenken wollen, sei für ihre Bereitschaft herzlichst gedankt!

Und nun gab es viele Blumen: Dr. Senger hielt für ihre scheidende Vorstandskollegin Stiebler eine sehr herzliche Laudatio und überreichte ihr einen großen Blumenstrauß; ebenso gab es Blumen für 15-jährige Mitgliedschaft an Viktoria Stadler, Edeltraud Hahn, Beate Weber, Therese Hörsgen und Erni Schröder. Und schließlich überreichte Vorsitzender Büker Johanna Rumschöttel Blumen und begrüßte sie als neu gewonnene Schirmherrin.

Erika Aulenbach vom Förderverein der Gemeindebibliothek Ottobrunn wies auf eine Veranstaltung am 25. April hin, auf der das Buch „Geistreichen Geschichten hinter Historischen Mauern“ , präsentiert wird; es ist dies ein Gemeinschaftswerk des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes mit dem Rosenheimer Verlagshaus.

Gegen 21.30 Uhr war der offizielle Teil der Versammlung beendet, und Norbert Büker lud zum Buffet mit Häppchen und Getränken, wo noch manche Gespräche geführt wurden.

 

v.l. Willi Klein, Eva-M. Stiebler (Schriftführerin bis 2017), Andrea Keller, Bergit Schumacher (neu gewählte Schriftführerin), Dr. Barbara Senger, Norbert Büker

 

Neue Schirmherrin Johanna Rumschöttel mit 1. Vorsitzendem Norbert Büker.

Hospizkreis feiert 15-jähriges

Auftaktveranstaltung in Neubiberg

Vom 9. bis 25. März findet im Haus für Weiterbildung eine Ausstellung von Bildern des Neubiberger Schreiners Franz Xaver Eberl statt. Familie Eberl wird schon längere Zeit von Elisabeth Berger vom Hospizkreis Ottobrunn begleitet, wobei auch die Rede auf seine zahlreichen Bilder kam: Zeichnungen, Aquarelle u.a., die im Lauf seines Handwerkerlebens entstanden.  Nun kann eine Auswahl seines Werks öffentlich gezeigt werden. Zur Vernissage am 9. März um 19 h im kleinen Saal des Hauses für Weiterbildung kamen der Künstler, Freunde und Verwandte  sowie zahlreiche Unterstützer der Hospizidee, unter ihnen der gesamte Vorstand des HKO und viele Hospizbegleiter/innen.

Bürgermeister Günter Heyland begrüßte die Gäste und freute sich über die gute Zusammenarbeit.

Hospizkreis-Vorstandsmitglied Eva-Maria Stiebler sprach kurz über die Entstehung der Hospizidee in London und die Entwicklung in Deutschland, besonders in Ottobrunn, wo der Hospizkreis 2002 gegründet wurde, der von Anfang an die umliegenden Gemeinden von Neubiberg bis Aying mit einschloss. Heute gehören ihm über 400 Mitglieder an, über 100 Hospizbegleiter sind im Einsatz, die jährlich 250 Begleitungen abschließen. Trotz der vielen Ehrenamtlichen fallen Personalkosten und Ausgaben für Verwaltung und Miete, sodass für das Jahresbudget mittlerweile  € 400.000,–  aufzubringen sind. Die Finanzierung erfolgt über staatliche Zuschüsse nach SGB V, Mitgliedsbeiträge, Spenden und andere Zuwendungen: an dieser Stelle ein besonderer Dank an Neubiberg und die anderen Gemeinden für ihre alljährliche finanzielle Unterstützung.

Elisabeth Berger sprach über Lebenslauf und Werdegang von Franz Xaver Eberl, einem gebürtigen Niederbayern aus Dingolfing, dessen Werk auf einem Rundgang von den Gästen bewundert werden konnte.  Erstmals steht bei einer Veranstaltung des Ottobrunner Hospizkreises ein anwesender Patient im Mittelpunkt, an dessen Leben und Erinnerungen alle teilnehmen konnten.

Die Vernissage wurde umrahmt von der „Kirchenmusi‘“ der Offenbarungskirche aus Berg am Laim. Die Gemeinde hatte Getränke und Knabbergebäck gespendet, und es ergaben sich noch angeregte Gespräche. Allen, die zum Gelingen beigetragen haben, herzlichen Dank!

Hospizbegleiterkurs 2016

Hospizbegleiterkurs 2016 – Die neue Ausbildungsform hat sich top bewährt!

Wir hatten wahnsinniges Glück. Es hat sich wieder einmal bewahrheitet hat, dass es sich manchmal wunderbar fügt und zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort die richtigen Leute zusammen kommen. So unterschiedlich die Charaktere der Teilnehmer und die Beweggründe, am Kurs teilzunehmen, auch waren: Schon während der ersten Einheiten hat sich eine Gruppe geformt, in die man sich fallen lassen und offen und ehrlich sprechen konnte. Es herrschte immer eine Atmosphäre von gegenseitigen Respekt und Wertschätzung. Die Anzahl der Teilnehmer war sehr gut, dadurch war es möglich jeden etwas besser kennen zu lernen. Lizzy und Uschi haben uns mit großer Empathie an die Themen herangeführt und für uns eine lebendige Vielfalt durch interessante, externe Referenten geschaffen.  

Persönliche Eindrücke der Teilnehmer:

  • Beeindruckt hat mich vor allem, dass ich etwas ganz Neues kennengelernt habe und mich mit einem Thema beschäftigte, dass
    von mir im ersten Eindruck als schwer gewertet wurde. Im Laufe des Kurses merkte ich jedoch, mit welcher Leichtigkeit man mit
    dem Thema Tod, Sterben und Hospiz umgehen kann. Und vor allem auch sollte, denn der Tod gehört zum Leben, wie das Leben selbst.
  • Dieser Kurs hat mir zu dem Thema einige Einsichten vermittelt, die mir helfen, anders mit dem Thema umzugehen.
  • Die Fröhlichkeit und auch das Lachen habe ich geschätzt.
  • Die unterschiedlichen Themen-Abende waren eine Bereicherung für meinen Alltag.
  • Durch die Übungen / das gemeinsame Kochen an den Samstagen wurde schnell das gegenseitige Kennenlernen und unser Teamgeist gefördert.
  • Insbesondere der Tag mit Frau Bauer zum Thema Demenz war sehr informativ, vor allem die  authentischen Erzählungen haben sehr dazu beigetragen, die Krankheit besser zu verstehen.
  • Auch die Tage zum Thema Kommunikation mit Katharina Moss helfen mir, die Wahrnehmung und das aktive Hinhören zu schärfen.
  • Der Abend mit Pfarrer Stefan Füger war interessant. Als er gesagt hat, er unterscheidet zwischen Glaube und Kirche, hat mir das gut gefallen. Er hat uns bewusst gemacht, dass wir nicht darüber zu urteilen haben, was ein Mensch richtig oder falsch gemacht hat und wir auch nicht das Recht haben, Menschen zu be- bzw. verurteilen.
  • Bestärkt und beeindruckt war ich von den Abenden mit Barbara Mallmann, die uns intensiv vermittelt hat, sich selbst im Auge zu behalten und uns den wichtigen Satz lehrte: „Ein Nein ist ein Ja zu mir selbst.“ Das Beispiel mit dem großen Fisch in (m)einer Pfanne war dazu sehr hilfreich. 
  • Was ich auch sehr gut finde, sind die Berichte bzw. die Erlebnisse aus der Praxis, da kann man sich einfach besser was drunter vorstellen. 
  • Reflektieren über eigene Verlusterfahrungen.
  • Wieviel Wahrheit ist in der Situation zuträglich.
  • Erkennen der eigenen Lernaufgaben: vom handelnden Problemlöser zum passiven Beobachter, denn der Sterbende führt den Prozess.
  • Sofortige, praktische Anwendbarkeit, z.B. Struktur der Palliativversorgung, Sterbe- und Trauerphasen, alles über Demenzerkrankungen. 

Dieser Artikel wurde aus den Anregungen und Mails der Teilnehmer zusammengestellt und von uns in Form gebracht.

 

Tanja Muggesser                                            Karl-Ludwig Wenrich

Weihnachtsfeier Hospizkreis Ottobrunn

Die Weihnachtsfeier des Hospizkreises Ottobrunn wurde auch in diesem Jahr feierlich gestaltet und über 50 Personen haben einen vorweihnachtlichen Abend zusammen verbracht.
Der Pfarrsaal der Pfarrgemeinde „Rosenkranzkönigin“ in Neubiberg war bis auf den letzten Platz besetzt und die Tische waren weihnachtlich geschmückt. Durch den Abend führte uns souverän, wie gewohnt, der Vereinsvorsitzende Herr Norbert Büker.
Die Musikgruppe der Kolpingfamilie zauberte uns mit weihnachtlichen Klängen eine gemütliche Stimmung und die Zauberkünste von Felix Walter erschufen manchmal ratlose Gesichter, dafür aber viel Heiterkeit.
Großen Anklang fand auch die Verpflegung. Griechische Küche verwöhnte uns mit Leckerbissen, für alle war etwas dabei: Suppe, frischer Salat, Fleisch oder fleischlos und köstliche Nachspeisen.
Es gab Geschenke, Gedichte und Geschichten und wir freuen uns schon auf die nächste Feier.
Herzlichen Dank an alle!

Neue Telefonanlage für den Hospizkreis Ottobrunn e.V.

Die telefonische Erreichbarkeit ist für betroffene Menschen im Bereich der Hospiz- und Palliativarbeit besonders wichtig. Frau Helga Klein, Geschäftsführerin der yenoit.de GmbH überreichte dem Hospizkreis Ottobrunn e.V. eine neue Telefonanlage. Im letzten Jahr unterstützte die yenoit.de GmbH den Verein bereits mit neuen mobilfunkfähigen Marken-Tablets. Die yenoit.de GmbH ist ein IT Systemhaus und bietet neben einem breit gefächerten Angebot an Hard- und Software auch Dienstleistungen auf allen Gebieten der EDV für Industrie, Handel und Öffentlichen Dienst an.
Der Vorstand des Hospizkreis Ottobrunn e.V. vertreten durch Frau Dr. Barbara Senger und Herrn Norbert Büker nahmen zusammen mit Frau Barbara Mallmann die Spende sehr gerne entgegen.
Es ist für uns ein Geschenk zu erleben, dass Firmen wie die yenoit.de GmbH auch langfristig unsere Arbeit auf vielfältige Weise unterstützen.


stehend: Ursula Oschmann, Barbara Mallmann, Dr.  Barbara Senger
sitzend: Helga Klein, Norbert Büker

Ausflug nach Urschalling und an den Chiemsee am 24.09.2016

An diesem sonnigen Samstag im September standen Wohlergehen und gemeinsames Erleben der Hospiz- und/oder TrauerbegleiterInnen von 9 bis 17 Uhr im Mittelpunkt. 22 Frauen und 2 Männer machten sich auf den Weg. Genauer gesagt, setzten sie sich erst einmal in einen Bus.

Wir waren eingeladen nach Urschalling bei Prien, um dort in einer sachkundigen und excellenten Führung sein besonderes Kleinod, die Sankt-Jakobus-Kirche mit ihren farbenfroh bemalten Wänden und Decken, näher kennenzulernen. Die rund 900 Jahre alte Kirche ist in der Region einmalig. Sie vereint mehrere Epochen: In dem romanischen Bauwerk sind heute größtenteils gotische Fresken zu sehen. Bis nach Südtirol und weit über Bayern hinaus soll es einen gotischen Freskenzyklus wie diesen von 1420, in dieser durchgängigen Form überhaupt nicht mehr geben. Der zwiebelförmige Kirchturm wurde erst 1711, im Barock, ergänzt. Helga Schömmer, Gäste- und Kirchenführerin, brachte uns noch viele weitere Besonderheiten, insbesondere der Darstellungen anschaulich nah.

Auf der Terrasse des Schalchenhofs in Gstadt, mit herrlichem Blick über den Chiemsee, genossen wir nach kurzer weiterer Busfahrt gutes Essen und Trinken. Hier begonnene Gespräche und Unterhaltungen, ob kurzweilig, lustig, ernst, interessant oder wie auch immer geprägt, konnten auf einer kleinen Wanderung am Ufer des Sees entlang vertieft oder neu aufgenommen werden. In Seebruck wartete der Bus, der uns in einer angenehmen und schönen Fahrt wieder nach Ottobrunn zurück brachte.

Ich weiß nicht zu sagen, was an diesem Tag mehr strahlte: Die Sonne am Himmel oben oder unsere Stimmung, unsere Gesichter hier unten?

Eine war eine sehr, sehr gute Gelegenheit für uns Aktive, bestehende Verbindungen untereinander zu pflegen und neue aufzunehmen. Wer miteinander Schritte geht und wer miteinander isst und trinkt, kommt besser miteinander ins Gespräch! In diesem Sinn: sehen wir uns beim nächsten Stammtisch am 5.10.?

 

essen    gruppenbild       kirche

 

Hospizkreis dankt für Spenden

Das Benefizkonzert in St. Aegydius, zu dem der Hospizkreis am 10. Juli 2016 eingeladen hatte, war ein großer Erfolg. An einem der heißesten Sommertage kamen die etwa hundert Gäste sehr gerne in die kleine, dunkle romanische Kirche. Gregorianik von Ostersonntag, Weihnachten und Pfingsten, gesungen von der Choralschola St. Otto unter der Leitung von Christoph Koscielny, sowie Flötenmusik, gespielt von Eszter Czopf-Dans, und die spirituellen Erläuterungen Josef Bruckmeiers zu Bau und Ausstattung des Kirchleins mit Scheibenkreuz und Fresken aus dem Leben Jesu und des heiligen Aegydius vermochten es, die Besucher in eine andere Welt und Zeit zu versetzen.
Für die Ausführenden gab es großen Applaus und für den Hospizkreis fast 800,- € Spenden.
Herzlicher Dank den Mitwirkenden und den spendablen Konzertbesuchern!

HKO Benefiz Aegyd 003
v.l.: Josef Bruckmeier, Norbert Büker (Hospizkreis) und die Choralschola: Eszter Czopf-Dans, Kristin Otto,
Hildegard Vannahme, Annette Stötzer, Gerhard Lansing und Christoph Koscielny

Begleiterwochenende 2016

In der Einladung zum Begleiterwochenende war zu lesen: „Da nich für! Oder doch?“
Da stutzt die/der Süddeutsche und fühlt ein leichtes Befremdeln. Zwei Pfarrerinnen sollten die Leitung haben. In Oberbayern?
Elf Frauen und vier Männer haben sich auf das 2-tägige Wagnis eingelassen. Ihr Mut wurde belohnt.
Nach der Vorstellungsrunde führten Frau Gries und Frau Stiehl, die sich als Profis in Sachen Moderation herausstellten, mit leichter Hand in das Thema ein:
„Wertschätzung“. Was umfasst dieser Begriff und was versteht die/der Einzelne darunter? Wann erwarte ich, wann brauche ich Wertschätzung, (ab) wann ist sie entbehrlich? Wofür will ich wertgeschätzt werden und wofür nicht? Wozu dient sie mir, wozu demjenigen, der mich wertschätzt. Woran erkennt man ehrliche, woran taktische Wertschätzung? Und vor allem: was sind die (langfristigen) Folgen fehlender Wertschätzung. Diese Fragen und die dazugehörigen Antworten haben sich die Teilnehmerinnen im Lauf des Tages erarbeitet, aus eigenen Erfahrungen berichtet, und damit der/dem Einzelnen die ganze Vielschichtigkeit dieses Begriffs erschlossen.
Stattgefunden hat das Ganze im stillen aber durchaus modernen Hotel „Don Bosco“ (mit guter Küche), in der Waldwinkler Straße, im Dörfchen Aschau am Inn.
(Philipp Schmid)

Dieses Jahr fand unser Einkehrwochenende der HospizbegleiterInnen vom 11. bis 12. Juni in Aschau am Inn, Hotel Don Bosco statt.
Ich empfand die Unterbringung, einschließlich des guten Essens, das freundliche Personal und die Umgebung als sehr angenehm.
Die beiden Leiterinnen stimmten uns auf das Thema Wertschätzung ein.
Wertschätzung bildlich dargestellt als Wetterkarte kam bei mir sehr gut an. Hier gingen wir gedanklich zurück in unsere frühere Biographie und erspürten, ob Wertschätzung als frischen Wind, heiße Luft, Hagel, Regenbogen oder Sonne fühlten.
Weiter übertrugen wir dieses auf unsere Hospizarbeit. Die einzelnen Gruppenarbeiten waren sehr intensiv, wir entdeckten viele Übereinstimmungen.
Schön war unsere bunte Gruppe. Angefangen von den frischen Begleitern bis zu den ganz Erfahrenen!
Ich freue mich aufs nächste Jahr! Dankeschön!
(Monika Pöttinger)

Für das Wochenende in Aschau möchte ich mich ganz herzlich bedanken.
Die Teilnehmer haben sich untereinander viel besser kennengelernt. Der Austausch miteinander war interessant und durch das vorgegebene Thema wurde auch untereinander viel kommuniziert.
Vom Haus her wurden wir auch recht verwöhnt, was die Unterbringung und das Essen betrifft. Das Personal war sehr nett.
Ich war zum ersten Mal bei diesem Wochenende dabei und habe mich sehr wohl gefühlt. Es ist wirklich toll, dass der Hospizkreis dies ermöglicht hat. Vielen herzlichen Dank dafür.
(Doris Ower)

Sehr herzlich danke ich Ihnen für die Möglichkeit, am Einkehrwochenende für Hospizbegleiter teilnehmen zu dürfen. Das Thema „Wertschätzung“ wurde von den Referentinnen mit uns gemeinsam aus verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet. Die Resultate werden den uns Anvertrauten zugute kommen!

Beglwoende 1 2016-06-12

 

Harmonische Mitgliederversammlung mit Ehrungen und Blumen

50 Mitglieder konnte Norbert Büker am 7. April 2016 im Gemeindesaal der Michaelskirche anlässlich der Jahreshauptversammlung des Hospizkreises Ottobrunn begrüßen, unter ihnen die Bürgermeister von Ottobrunn, Neubiberg und Putzbrunn und zwei Ottobrunner Gemeinderäte. Als Stellv. Vorsitzende stellte Dr. Barbara Senger die sechs hauptamtlichen Mitarbeiterinnen aus dem Palliative-Care-Bereich und der Verwaltung vor und dankte für deren Arbeit. Für sie alle wird es in den kommenden Monaten organisatorische Umstellungen geben, wobei auch eine räumliche Vergrößerung/Veränderung in der Geschäftsstelle, Putzbrunner Straße 11 a,  in Betracht gezogen wird. Eine Veränderung in der personellen Besetzung des Vorstands: hier übernimmt bereits ab 1. Mai 2016 Willi Klein die Position des Stellv. Vorsitzenden von Erwin Mühlbauer, der aus beruflichen Gründen nicht weiter zur Verfügung stehen kann. Mit Wein und Pralinen dankte ihm Büker für seinen Einsatz.

Willi Klein berichtete als Vorsitzender des Hospiz- und Palliativausschusses aus der Kernarbeit des Vereins: Über 100 ehrenamtliche HospizbegleiterIinnen betreuten im Jahr 2015 im gesamten Einzugsbereich von Neubiberg bis Aying 272  Patienten. Die Trauerarbeit mit qualifizierten Trauerbegleitern nimmt an Bedeutung zu: 29 Einzelbegleitungen, Trauergruppe, Trauerwanderungen, Trauercafé und Schreibwerkstatt.

Sehr erfolgreich ist das Projekt „Hospiz macht Schule“ mit Unterrichtsmitgestaltung in Grund- und höheren Schulen. In Putzbrunn wurde thematisches Arbeiten mit Konfirmanden gestaltet.

Eine wichtige Aufgabe des Vereins ist die Ausbildung weiterer Hospizbegleiter – so kamen im vergangenen Sommer 19 neue dazu. Für alle Ehrenamtlichen in Hospiz- und Trauerarbeit werden regelmäßig Supervisionen angeboten.

Dem Öffentlichkeitsausschuss obliegt es, die Aktivitäten, Bedürfnisse und Sorgen in der Hospizarbeit zu kommunizieren. Eva-Maria Stiebler berichtete über Teilnahme und Organisation von Veranstaltungen, sowie Darstellung der vielfältigen Aufgaben in Presse, Informationsbroschüren, Infobriefen und im Internet.

Alle Aktivitäten müssen auch finanziert werden. Diese anspruchsvolle Arbeit stellte Schatzmeisterin Andrea Keller mit Aufstellungen der Einnahmen und Ausgaben dar. Das Budget belief sich 2015 auf fast € 320.000,–, wobei die Personalkosten mit 270.000,– den Hauptteil darstellen; hierfür gibt es einen Förderzuschuss der Krankenkassen (§ 39 a) in Höhe von € 213.000,–. Der Rest wird über Spenden und Mitgliedsbeiträge gedeckt. Rechnungsprüferin Ulla Haun berichtete auch im Namen ihrer Kollegin Käthemie Hafener über Einsicht in die fehlerlose Buchhaltung am 16.3.2016 in der Geschäftsstelle. In der Jahresplanung für 2016 rechnet die Schatzmeisterin mit Personalkosten von fast € 310.000,– und Förderungen nach dem geänderten § 39 a von über € 250.000,–. Das Budget für 2016 würde sich nach diesen Berechnungen auf über € 350.000,– erhöhen.

Die Anträge auf Entlastung des Vorstands und Genehmigung des Haushalts 2016 wurde ohne Gegenstimme angenommen.  Ebenso einstimmig wurden auch die Rechnungsprüfer für 2016 gewählt: Ulla Haun und Dr. Stefan Weber.

Dipl. Ing. Helmut Hopmann, langjähriger Hospizkreis-Vorsitzender und Gründungsmitglied, hatte in einjähriger Arbeit eine Chronik des Hospizkreises Ottobrunn für die Jahre 2001 bis 2011 erstellt, deren erstes gedrucktes und gebundenes Exemplar er dem Vorstand übergab. Die Chronik finden sie hier.

HKO Mitgl.Vers 2016 Chronik NEU

Auf dem Bild v.l.: Eva-Maria Stiebler, Helmut Hopmann, Norbert Büker, Bürgermeister Thomas Loderer
Bild: Eva-Maria-Stiebler

Für zehnjährige Mitgliedschaft und Einsatz im Hospizkreis ehrte der Vorstand drei anwesende von insgesamt sieben Damen mit Rosen, Urkunden und Ehrenabzeichen: Ulla Haun, Christa Karcheter und Petra Wagner.

HKO Mitgl.Vers 2016 Ehrungen NEU

Auf dem Bild v.l.: Bürgermeister Thomas Loderer, Ulla Haun, Christa Karcheter, Petra Wagner,
Bürgermeister Günter Heyland und Norbert Büker
Bild: Eva-Maria Stiebler

Nach diesen Ehrungen konnte Norbert Büker die Versammlung offiziell beenden, die bei Häppchen und Getränken nur sehr allmählich ausklang.

Die gesamte Präsentation der Mitgliederversammlung finden sie hier.

Polizei spendet an Hospizkreis Ottobrunn

Kurz vor Ostern konnten Barbara Mallmann und Eva-Maria Stiebler für den Hospizkreis Ottobrunn eine Spende in Höhe von 315 € von der Autobahnpolizei entgegennehmen. Beim persönlichen Besuch in Hohenbrunn berichteten die Mitarbeiter der Polizei von individuellen Erfahrungen mit der Hospizarbeit, die sie so sehr beeindruckt hatte, dass man sich zu einer Unterstützung des Hospizkreises entschloss.
Eine besondere Geschichte ist die Herkunft des gespendeten Geldes: Es stammt von den Running Cops, einer Gruppierung sportlicher PolizeibeamterInnen, die in wechselnder Besetzung an Sportveranstaltungen für einen guten Zweck teilnehmen. Gewinnen nun die Teilnehmerinnen des Abschnitt Mitte und der Autobahnpolizeistation (APS) Hohenbrunn außerdem eine Wertung, so stiften sie dieses Geld zuzüglich individueller Spenden der Sportler einem guten Zweck. Das Spendengeld 2015 stammte vom 1. und 2. Platz der Teamwertung beim Putzbrunner Herbstlauf, der Winterlaufserie Ismaning und den Spenden-Essen der APS Hohenbrunn und des Abschnitts Mitte.
Barbara Mallmann, die seit 2006 Läuferin im 100 km Nationalteam ist, berichtete nun in diesem Zusammenhang sowohl über ihre sportlichen Aktivitäten als auch über Arbeit und Finanzierung des Hospizkreises, wobei Spenden besonders wichtig sind. Daher ein großes Dankeschön an die Autobahnpolizei Hohenbrunn!

Polizei NEU

Auf dem Bild v.l.: Eva-Maria Stiebler, PHKin Monika Baumann (APS Hohenbrunn),
EPHK Richard Kutscherauer (Dienststellenleiter APS Hohenbrunn), Barbara Mallmann,
LPD Rudolf Scharf (Dienststellenleiter Abschnitt Mitte), PHM René Ellhoff (Abschnitt Mitte)
und Peter Wagner (APS Hohenbrunn); nicht auf dem Bild POK Peter Heidenreich (Abschnitt Mitte)
Foto: Eva-Maria Stiebler

Begleitung von Familien „… und dann ohne dich!“

Diese Gedankenmomente hat uns unsere Palliative Care Fachkraft, Frau Elisabeth Berger, als Angebot zur Auseinandersetzung und Weiterbildung bei unseren Begleitungen gegeben. Beim Aktiventreffen am Samstag, den 20. Februar 2016, hat Frau Berger über das echte Verschenken von Zeit und das geduldige Zuhören referiert. In ihrem Vortrag hat Sie zudem Diskussionen zur Vielfalt des heutigen Familienbildes angestoßen. Viel berufliches Erleben hat Sie mit Wissensauffrischung gemischt! Darüber hinaus seien es Haltung, Würde und Selbstbestimmtheit unserer Begleiter, die den ambulanten Hospizdienst so wertvoll machen. Schließlich zeigte Frau Berger zum Thema die Dokumentation „Ein Sommer für Wenke“. So haben wir die dreizehnjährige, mit einem Hirntumor (von ihr Hugo genannt) lebende Wenke in ihrer Familie gesehen. Wir haben gelebte Selbstbestimmtheit, Würde und den Wunsch Wenkes, Zuhause zu sterben gespürt … hier wurde Begleitung gebraucht und geleistet … Der Gedanke „und dann ohne dich“ musste ausgehalten werden, aber bunte Bilder und gute Aktivitäten haben Tod und Leben zugelassen…

Vielen Dank an die Referentin!

Bergit Schumacher

yenoit.de GmbH überreicht Spende an den Hospizkreis Ottobrunn

Die Entscheidung, die vorweihnachtlichen Präsente für die Geschäftskunden der yenoit.de GmbH in Höhenkirchen-Siegertsbrunn in eine Spende für einen wohltätigen Zweck zu wandeln, wurde 2012 zum ersten Mal umgesetzt. Schnell wurde im Team klar, dass es eine Spende für eine Einrichtung in örtlicher Nähe sein soll. Die Geschäftsführerin Helga Klein schlug den Hospizkreis in Ottobrunn vor, welchen sie durch ihre ehrenamtliche Mitarbeit im Pfarrverband Vier Brunnen schon kennengelernt hatte und der durch einen persönlichen Anlass wieder in Erinnerung kam. Alle Mitarbeiter kennen den Hospizkreis durch Artikel im Höhenkirchener Gemeindeblatt und waren sofort mit dem Vorschlag einverstanden.
Die yenoit.de GmbH ist ein IT Systemhaus und bietet neben einem breit gefächerten Angebot an Hard- und Software auch Dienstleistungen auf allen Gebieten der EDV für Industrie, Handel und Öffentlichen Dienst an. Wie schon in den letzten Jahren entschieden sich die Mitarbeiter der yenoit.de für eine Sachspende. Natürlich lag es nahe eine Spende zu wählen, die dem Fachbereich des Geschäftes yenoit.de entspricht, jedoch nicht ohne vorher mit Frau Mallmann, Leitung des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes, den Bedarf zu klären. Frau Mallmann teilte mit, dass der Hospizkreis aufgrund neuer Software Tablets für den mobilen Einsatz braucht. Und so wurden drei neue, mobilfunkfähige Marken-Tablets inklusive Schutzhülle gespendet. Alle Mitarbeiter der yenoit.de GmbH freuen sich, auf diese Weise die Arbeit des Hospizkreises ein wenig unterstützen zu können.

Tablets1

v.l.: Barbara Mallmann, Andrea Keller, Norbert Büker, Helga Klein (Geschäftsführerin yenoit.de)

Freude über Spende der Lucky Star Quilters

Im November hatte im Unterhachinger Rathaus die
20. Patchworkausstellung stattgefunden. Die 13 Mitglieder der Lucky Stars hatten wieder daran teilgenommen und wie in den vergangenen Jahren beschlossen, den Erlös aus Eintritt, Los- und Kuchenverkauf wieder dem Hospizkreis Ottobrunn zu spenden. Der Hospizkreis freut sich über den Eingang von 1.000,- € und dankte den Spenderinnen.


Quilters

Die Lucky Star Quilters

 

Quilters decke

Der Gemeinschaftsquilt, der verlost wurde

Spende der Samplers

Die Samplers hatten an der 20. Patchworkausstellung im Rathaus Unterhaching teilgenommen und wollten ebenfalls den Erlös aus Eintritt, Kuchen- und Losverkauf dem Hospizkreis spenden. So übergaben Helene M. Limbek und Christian Beck-Wagini persönlich die Spende der Gruppe in Höhe von 1.000,- € in der Hospizkreis-Geschäftsstelle an Dr. Barbara Senger, Andrea Keller und Eva-Maria Stiebler vom Vorstand. Die Samplers berichteten von Ihrer künstlerischen Arbeit und informierten sich ausführlich über Aufgaben, Personal und Finanzierung des Hospizkreises. Die Beschenkten freuten sich über die Unterstützung und dankten den Damen für ihr Engagement und ihren Besuch.

Samplers

v.l.: Andrea Keller, Dr. Barbara Senger, Helene M. Limbek und Christiane Beck-Wagini

IKEA spendet an Hospizkreis Ottobrunn

Es begann mit dem kleinen Dachs, einem Kuscheltier im IKEA-Sortiment; er spielt die Hauptrolle in der Geschichte „Leb wohl, lieber Dachs“, in der der alte Dachs stirbt und von den Tieren des Waldes sehr betrauert wird. Mitarbeiter des Hospizkreises Ottobrunn hatten ein Schulprojekt erarbeitet; sie gingen an ein oder zwei Tagen in die dritten oder vierten Grundschulklassen, erzählten die Geschichte vom Dachs, sprachen mit den Kindern über Tod, Sterben und Trauer und ließen sie dann fragen („Gibt´s im Himmel auch Schokolade?“) und ihre Gedanken malen, aufschreiben oder in einem kleinen Theaterstück aufführen. So wurden die Schüler sehr einfühlsam an die Hospizidee, die Betreuung Schwerstkranker und Sterbender, herangeführt, und jeder durfte den kleinen Dachs dann auch knuddeln.

Das Thema Steben begleitet jeden Menschen in seinem Leben und, um Menschen frühzeitig und sanft damit in Berührung zu bringen, sind u.a. Schulprojekte dieser Art sehr förderlich.
Um auch zukünftig an solche Veranstaltungen festzuhalten, kamen Michael Lenski und Antonio Jorke von IKEA München Brunnthal am 19. Oktober 2015 ind die Hospizkreis-Geschäftsstelle und überbrachten einen Scheck über 1.388,- €. Das Geld stammt aus Spenden der Eltern, deren Kinder sich während des elterlichen Einkaufs im Smaland tummeln. Die Spendeneingänge von zwei Monaten verdoppelte die Geschäftsleitung.

Barbara Mallmann informierte die Gäste über die Aktivitäten des Ottobrunner Hospizkreises und auch über das Interesse für das Schulprojekt in den Pfarreien für Erstkommunionkinder, Firmlinge und Konfirmanden. Michael Lenski von IKEA berichtete, dass IKEA weltweit z.B. einer der größten Spender für UNICEF und „Save the Children“ ist. Lokal unterstützt IKEA München Brunnthal unter anderem die Organisationen Kids to Life, das Salberghaus, die Nachbarschaftshilfe Taufkirchen.

Die Hospizkreis-Mitarbeiter dankten den IKEA-Herren für die Spende, zu der der kleine Dachs verholfen hatte.

Aber das ist noch nicht das Ende der Geschichte; IKEA war von dem Schulprojekt so beeindruckt, dass alle Filialien mobilisiert wurden, nach Dachsen zu suchen. Und die Anstrengungen waren erfolgreich: es kamen Mails von Kollegen, die ihre Hilfsbereitschaft bezeugten, und …. Dachse. Am 9. November 2015 erschien Antonio Jorke in der Hospizkreis-Geschäftsstelle und übergab – sage und schreibe – fünfzig Dachse! Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden für dieses vorzeitige Weihnachtsgeschenk!

Ikea

Foto: v.l. Antonio Jorke, Barbara Mallmann, Dr. Barbara Senger mit dem Dachs
und Michael Lenski