Begleiterwochenende 2016

In der Einladung zum Begleiterwochenende war zu lesen: „Da nich für! Oder doch?“
Da stutzt die/der Süddeutsche und fühlt ein leichtes Befremdeln. Zwei Pfarrerinnen sollten die Leitung haben. In Oberbayern?
Elf Frauen und vier Männer haben sich auf das 2-tägige Wagnis eingelassen. Ihr Mut wurde belohnt.
Nach der Vorstellungsrunde führten Frau Gries und Frau Stiehl, die sich als Profis in Sachen Moderation herausstellten, mit leichter Hand in das Thema ein:
„Wertschätzung“. Was umfasst dieser Begriff und was versteht die/der Einzelne darunter? Wann erwarte ich, wann brauche ich Wertschätzung, (ab) wann ist sie entbehrlich? Wofür will ich wertgeschätzt werden und wofür nicht? Wozu dient sie mir, wozu demjenigen, der mich wertschätzt. Woran erkennt man ehrliche, woran taktische Wertschätzung? Und vor allem: was sind die (langfristigen) Folgen fehlender Wertschätzung. Diese Fragen und die dazugehörigen Antworten haben sich die Teilnehmerinnen im Lauf des Tages erarbeitet, aus eigenen Erfahrungen berichtet, und damit der/dem Einzelnen die ganze Vielschichtigkeit dieses Begriffs erschlossen.
Stattgefunden hat das Ganze im stillen aber durchaus modernen Hotel „Don Bosco“ (mit guter Küche), in der Waldwinkler Straße, im Dörfchen Aschau am Inn.
(Philipp Schmid)

Dieses Jahr fand unser Einkehrwochenende der HospizbegleiterInnen vom 11. bis 12. Juni in Aschau am Inn, Hotel Don Bosco statt.
Ich empfand die Unterbringung, einschließlich des guten Essens, das freundliche Personal und die Umgebung als sehr angenehm.
Die beiden Leiterinnen stimmten uns auf das Thema Wertschätzung ein.
Wertschätzung bildlich dargestellt als Wetterkarte kam bei mir sehr gut an. Hier gingen wir gedanklich zurück in unsere frühere Biographie und erspürten, ob Wertschätzung als frischen Wind, heiße Luft, Hagel, Regenbogen oder Sonne fühlten.
Weiter übertrugen wir dieses auf unsere Hospizarbeit. Die einzelnen Gruppenarbeiten waren sehr intensiv, wir entdeckten viele Übereinstimmungen.
Schön war unsere bunte Gruppe. Angefangen von den frischen Begleitern bis zu den ganz Erfahrenen!
Ich freue mich aufs nächste Jahr! Dankeschön!
(Monika Pöttinger)

Für das Wochenende in Aschau möchte ich mich ganz herzlich bedanken.
Die Teilnehmer haben sich untereinander viel besser kennengelernt. Der Austausch miteinander war interessant und durch das vorgegebene Thema wurde auch untereinander viel kommuniziert.
Vom Haus her wurden wir auch recht verwöhnt, was die Unterbringung und das Essen betrifft. Das Personal war sehr nett.
Ich war zum ersten Mal bei diesem Wochenende dabei und habe mich sehr wohl gefühlt. Es ist wirklich toll, dass der Hospizkreis dies ermöglicht hat. Vielen herzlichen Dank dafür.
(Doris Ower)

Sehr herzlich danke ich Ihnen für die Möglichkeit, am Einkehrwochenende für Hospizbegleiter teilnehmen zu dürfen. Das Thema „Wertschätzung“ wurde von den Referentinnen mit uns gemeinsam aus verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet. Die Resultate werden den uns Anvertrauten zugute kommen!

Beglwoende 1 2016-06-12